Dienstag, 5. Januar 2010

Unsere Stimmen für den Hund

Neuerscheinung zum Tierschutz bei Hunden

"Unsere Stimmen für den Hund - Anmerkungen zur Lage des Rassehundes"

Als Sprecher des Dortmunder Appells für eine Wende in der Hundezucht erhielt ich bereits innerhalb eines halben Jahres eindrucksvolle Einblicke in mehr als 60 Hunderassen. Telefonate, Emails, Briefe erreichten mich mit teils herzzereißenden Berichten zu unserem besten Freund. Nicht einzelne Rassen sind durch die Versäumnisse der Zucht auf den Hund gekommen, vielmehr - möchte ich heute behaupten -, gibt es kaum noch eine wirklich gesunde Hundepopulation, ist sie erst einmal in Mode gekommen. Es entstand sehr schnell der Gedanke, diese Berichte der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und so aus dem vielfachen stillen Leiden eine Kraft für die Wende in der Hundezucht zu formen: für eine bessere Zukunft unserer Hunde.

Der Rassehund, ein verdrängtes Thema des Tierschutzes. Überzüchtet und krank.

Erstmals ergreifen 44 Vertreter verschiedenster Hunderassen gemeinsam das Wort.

Hundehalter, Züchter, Verantwortliche in den Vereinen, Tierärzte, Kynologen, Hundetrainer erheben ihre Stimmen für den Rassehund. Sie geben einen vielseitigen und lebendigen, ja persönlichen Einblick in die Schattenseiten unseres Umgangs mit dem besten Freund. Sie zeigen zugleich, was wir ändern müssen und ändern können. Und sie zeigen auf, dass es gar nicht so schwer ist, etwas für die Gesundheit der Rassehunde zu tun - wenn man nur will.


Es werden Fakten angesprochen, die von den bunten kynologischen Magazinen, wöchentlichen TV-Sendungen und mediengewandten Hundeprofis allzu gerne gemieden werden. Denn dieses Bild einer scheinbar heilen Welt nutzt dem Geschäft mit dem Hund, dem Geschäft auf Kosten des Hundes.

Stimmen für den Hund heißt, 44 kritische Anmerkungen zur Lage des Rassehundes. 44 Stimmen für einen fairen Umgang mit dem Hund. 44 Stimmen für eine Wende in der Hundezucht.

In Großbritannien wurde nach dem schockierenden BBC-Bericht "Pedigree Dogs Exposed" bereits 2008 eine Wende in der Hundezucht eingeleitet. Das britische Parlament befasste sich mit der Lage der Rassehunde und fordert eine gesündere Zukunft für Rassehunde; wenn nötig auch mit Hilfe gesetzlicher Regelungen.

Der Rassehund, ein verdrängtes Thema des Tierschutzes - mitten in Europa, mitten unter uns.

Unser bester Freund hat mehr Fürsorge verdient.

Buch:
Unsere Stimmen für den Hund
Anmerkungen zur Lage des Rassehundes

Paperback, kartoniert 172 Seiten
ISBN: 978-3839114049
16,90 Euro

Dienstag, 15. Dezember 2009

Augen auf beim Welpenkauf

Gisa Kämpfer, 1. Vorsitzende des Bordeauxdoggen Club Deutschland e.V., schickte diesen Beitrag: Ja, es gibt sie, die verantwortungsbewußten Züchter/ Deckrüdenhalter und wir können nur jedem ans Herz legen, macht die Augen auf beim Welpenkauf.

Dass die Verpackung=Phänotyp eines Hundes nicht alles ist, sollte eigentlich inzwischen bis in dem kleinsten Winkel angekommen sein.

Schaut Euch den Züchter genau an; seht Ihr in der Zuchtstätte oder ausserhalb der Zuchtstätte (nicht jeder Züchter hält seine Hunde auf seinem privatem Grundstück) Zwingeranlagen, macht Euch dazu Eure Gedanken, inwieweit das der Züchter Eures Vertauens werden könnte.

Lasst Euch die Wurfabnahmeprotokolle der gefallenen Würfe zeigen, darin könnt Ihr die Welpensterblichkeit und Mängel und vieles mehr nachlesen.

Jeder Züchter/Deckrüdenhalter muss ein Zwingerbuch führen. Ein Züchter, der nichts zu verbergen hat, läßt den Welpeninteressenten Einsicht in das Zwingerbuch nehmen. Im Zwingerbuch könnte Ihr u.a. nachlesen, wie oft wurde die Zuchthündin in jeder Hitze belegt (2 Hitzen hintereinander, 3 Hitzen hintereinander oder sogar 5 Hitzen hintereinander), Ihr könnt darin nachlesen, wieviel Kaiserschnittgeburten hatte die Hündin (nach dem 2. Kaiserschnitt muss die Hündin aus der Zucht genommen werden, aber wo kein Kläger, da kein Richter).

Wenn ein Züchter/Deckrüdenhalter auf seiner Homepage mit ED III Hunden wirbt, macht Euch dazu Eure Gedanken, ob das der Züchter Eures Vertrauens werden könnte.

Vertraut nicht dem Wort, sondern lasst Euch folgende Unterlagen zeigen:

  1. HD-Auswertung der Mutterhündin und des Deckrüden ( die Werte dürfen max. HD-A, HD-B, HD-C anzeigen ) Bekommt Ihr diese HD-Auswertung nur von der Mutterhündin zu Gesicht oder gar nicht zu sehen, verabschiedet Euch von diesem Züchter !
  2. ED-Auswertung der Mutterhündin und des Deckrüden ( die Werte dürfen max. ED 0/0, ED 0/1, ED 1/0, ED 1/1 anzeigen. Bei ED II sollte ein genehmigtes Zuchtgrpgramm vorliegen ) Bekommt Ihr diese v.g. ED-Auswertungen von der Mutterhündin und dem Deckrüden nicht vorgelegt, unser Rat, verabschiedet Euch von diesem Züchter !
  3. Herz-Ultraschall-Untersuchung der Mutterhündin und des Deckrüden (Hier seht Ihr wie so eine Untersuchung aussehen sollte.) Bekommt Ihr dieses Herz-Ultraschall-Ergebnis von der Mutterhündin und dem Deckrüden nicht vorgelegt, wieder unser Rat, verabschiedet Euch von diesem Züchter !

Auch ein Großteil der ausländischen Züchter hat inzwischen die Zuchthündinnen/Deckrüden HD/ED + Herz untersucht ( s. Schweiz, Dänemark und teilweise Holland + Italien ).


Der Anblick eines Welpen verzaubert jeden Hundefreund - trotzdem, Welpenkauf auch mit Verstand!

Jedes Hundebaby ist natürlich süß, aber nur süß sein reicht nicht; macht Euch im Interesse Eures zukünftigen Welpen und auch in Eurem eigenen Interesse im Vorfeld kundig und wie schon geschrieben, schaut nicht nur nach der Verpackung = Phänotyp.

Kauft NIEMALS aus Mitleid einen Welpen aus katastrophalen Verhältnissen raus!
Benachrichtigt den Tierschutz + Amtsveterinär + den Tierschutzbeauftragen des Vereins, das ist viel effektiver.

Für jeden Welpen, den Ihr dort rausholt, kommen drei nach. Das lehrte uns die Erfahrung.

Und bei aller Vorsicht beim Welpenkauf, vergesst bitte Eines nicht:
Welpen sind keine standardisierten Tiefziehbecher für Joghurt!
Auch bei größtmöglicher Sorgfalt und gesundheitlicher Überprüfung gibt es keine 100% Garantie.


Wir möchten, dass Züchter und Welpenkäufer ein optimales Vertrauensverhältnis zueinander aufbauen können und jeder sich auf den anderen verlassen kann.


Ihr
Bordeauxdoggen Club Deutschland e.V.
www.bordeauxdoggen-deutschland.de

Mittwoch, 4. November 2009

A Healthier Future for Pedigree Dogs

Ende 2008 hat das britische Parlament seinen Ausschuss für Tierschutz damit beauftragt, die gesundheitliche Perspektive in der Rassehundezucht zu untersuchen. Anfang November legte dieser nun seinen Bericht vor: A Healthier Future for Pedigree Dogs report.

Die Times schreibt:
"Der Bericht des nach dem Crufts Skandal eingesetzten Ausschusses fordert Gesundheitszeugnisse für Welpen.

Welpen sollen nur mit einer vollständigen medizinischen Anamnese ihrer Vorfahren verkauft werden können, damit neue Eigentümer vor dem Risiko genetisch bedingter Erkrankungen gewarnt werden.

Die Abgeordneten werden empfehlen, dass alle zukünftigen Verkäufe von einem Vertrag begleitet sein müssen, in dem festgehalten wird, dass die Eltern des Hundes vor dem Zuchteinsatz Gesundheitskontrollen unterzogen wurden, um sicher zu stellen, dass die Welpen frei von genetisch bedingten Erkrankungen geboren werden.

Die Mitglieder des parlamentarischen Ausschusses für Tierschutz befürworten, dass die Züchter durch eine tierärztliche Bescheinigung belegen, dass die Eltern des Hundes vor der Verpaarung auf Gesundheitsprobleme untersucht wurden.

Weitere Empfehlungen schließen ein:
  • ein gesetzliches Limit für die Zahl der Deckeinsätze eines Rüden, um Inzucht zu verhindern;
  • stichprobenartige Kontrollen bei Züchtern;
  • Mikrochip-Kennzeichnung aller Rassehunde;
  • Gesundheitstests von Championhunden vor Zuerkennung der Titel;
  • Leitlinien zur Information der Käufer, worauf bei der Suche nach einem gesunden Hund zu achten ist.
Die neuen Regeln sollten für alle Welpen gelten, die als Haustiere verkauft werden, egal ob sie von einem im Kennel Club registrierten Züchter, einem gewerbsmäßigen Züchter oder jemandem stammen, der die Hundezucht als Hobby zu Hause betreibt."

(Danke für den Hinweis und die Übersetzung an Elke Grabhorn.)

Wenn man sich demgegenüber die Praktiken selbst im VDH organisierter Züchter anschaut, so gibt es in dieser Frage in Deutschland noch viel zu tun.

Dienstag, 3. November 2009

Ein Buch, das endlich eine Lücke füllt

Schwarzbuch Hund - Die Menschen und ihr bester Freund - Aktuelle Rezension von Sybilla Wunderlich, Wolf Magazin:

Der Autor Christoph Jung studierte Biologie und Psychologie und hat nach eigenen Angaben 10 Jahre an diesem Buch gearbeitet. Herausgekommen ist ein Buch, das endlich eine Lücke füllt. Ein hervorragend recherchiertes Buch, das dem Hundeliebhaber die aussagekräftigen Argumente und Fakten liefert, um einem Hundehasser die Augen über das Verhältnis Mensch zum Hund zu öffnen.

Christoph Jung nimmt kein Blatt vor den Mund und nennt Ross und Reiter! Er durchleuchtet die Beziehung des Menschen zum Hund von seinem Beginn bis heute.

Er prangert die Bedingungen der heutigen Hundezucht an und zeigt auf, dass selbst die Qualität eines Staubsaugers oder MP3-Players schärferen Kontrollen unterliegen, als die Kontrollen und Qualitätsmanagement bei der Zucht und Gesundheit des Rassehundes. Aufklärung zu haarsträubenden Verhaltensweisen bei FCI und VDH folgen.

Er macht dem Leser bewusst, was für riesige Geschäfte mit der Ware "Hund" - nämlich gut fünf Milliarden(!) - getätigt werden von den Nahrungsmittelmultis, Tierärzteschaft, Pharmakonzerne, Züchterlobby etc. Dass das Wohl der Hunde dabei erschreckend oft keine Berücksichtigung findet, erschüttert den Leser. Es gibt keine Institution im Hundemarkt Deutschland, die originär ein vitales Interesse an einem gesunden Hund hat. Der Staat lässt die Akteure gewähren, und die Politiker nehmen den Hund ins Visier, um Reglementierungen, Verordnungen und Gesetze zur Verschärfung der Lebensbedingungen der Hunde zu erlassen.

Es wird die Rolle des Hundes in der heutigen Gesellschaft aufgezeigt, die sich veränderte vom Nutztier des Jägers, Bauern, Händlers und Handwerkers zum Nutztier der menschlichen Psyche, zum Nutztier für seine Erholung und Erheiterung, zu einem Stück Anker in der Natur.

Aber wie passt die Rolle des Hundes in das Zeitalter des selbstgerechten Konsum- und Profitdenkens des Menschen, der sich die Erde ohne Respekt vor der natürlichen Umwelt und ihren Ressourcen untertan machen will? Ein Denkanstoß für alle Menschen, ob Hundeliebhaber oder Gegner. Wir können Herrn Jung dankbar sein für dieses Buch und hoffen, dass es viele Menschen lesen!


Sybilla Wunderlich in der aktuellen Ausgabe des Wolf Magazin (3/2009); Veröffentlichung hier mit freundlicher Genehmigung der Chefredakteurin Elli H. Radinger

weitere Rezensionen:

Mittwoch, 14. Oktober 2009

Keine Haftung für kranke Zuchtprodukte

Viele Hunderassen sind durch jahrzehnte lange Versäumnisse der Zucht mit ernsthaften Erbkrankheiten belastet. Bei manchen Rassen finden sich kaum noch genetisch gesunde Hunde und viele Rassen sind sogar durch ein ganzes Bündel von Erbkrankheiten belastet; alles Versäumnisse der Zucht.

Wird ein Welpe verkauft, so handelt es sich um ein ganz normales Geschäft nach dem BGB. Der Welpe ist juristisch die Ware für die dann selbstverständlich auch die für Waren üblichen gesetzlichen Gewährleistungsrechte und-pflichten gelten. Das heisst, erhält ein Welpenkäufer einen Hund, der zum Verkaufszeitpunkt bereits krank war, so muss der Verkäufer, bzw. Züchter als Produzent der Ware Hund, dafür gerade stehen.

Kranke Hunde züchten - aber bitte ohne Gewähr

Es sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit und zumindest eine Frage des Anstands sein, dass ein Verkäufer auch für die Mängel an dem verkauften Gut gerade steht. Nicht so beim Hund. Mit verschiedenen Methoden versuchen sich insbesondere solche Züchter aus der Verantwortung zu stehlen, die die krankesten Hunde züchten. Und dieser Haftungsausschluss hat System, wird sogar von ganzen Zuchtvereinen und Dachverbänden bewusst organisiert. Alles natürlich nur aus "Liebe zum Hund" und auf den bunten Webpages werden genau diese Krankheiten verheimlicht oder schön geredet.

So erklärt die Justiziarin und Mitglied der Satzungskommission des VDH, Rechtsanwältin Claudia Marienfeldt, ganz offen:

"Gebrauchen Sie Allgemeine Geschäftsbedingungen, also sog. Musterverträge, so ist z.B. beim Verkauf eines Welpen, also einer neu hergestellten Sache (nach einem Gerichtsurteil ist ein 9 Wochen alter Welpe eine neu hergestellte Sache) der Ausschluss der Gewährleistungsrechte des Käufers nicht möglich ! ...
Die an sich in Deutschland bestehende Vertragsfreiheit wird beim Hundekauf nicht nur durch die neuen Regelungen zum sogenannten Verbrauchsgüterkauf (falls der Züchter ein Unternehmer i.S. des BGB ist) sondern auch bei Verwendung von sog. Allgemeinen Geschäftsbedingungen eingeschränkt.
Der Züchter kann zumindest die letzte Einschränkung selbst vermeiden, in dem er immer individuell den Kaufvertrag mit seinem Käufer aushandelt.

Dies ist allein der Grund dafür, dass der VDH keine sog. Musterverträge verfasst und seinen Mitglieder zu Verfügung stellt."

( VDH-Website , Hervorhebung durch den Autor, siehe auch hier )

Alleine im VDH werden täglich etwa 250 Welpen vermarktet. Für Autos bietet der ADAC selbstverständlich Musterverträge, um seriöse, den Interessenausgleich respektierende Käufe und Verkäufe zu ermöglichen - bei Autos. Der VDH, immerhin als Interessenvertretung aller Hundehalter firmierend, lehnt eine solche Hilfestellung bewusst ab - beim Hundewelpen.

Screenshot vom 13.10.09 vom offiziellen Forum des Verbandes Deutscher Kleinhundezüchter im VDH

Es gibt auch "Tricks", sich der Gewährleistung für die eigenen Zuchtprodukte zu entziehen wie z.B.:
  • in den Kaufvertrag direkt reinschreiben, dass es sich um ein möglicherweise krankes Tier handelt (meist etwas verklausuliert)
  • Rückgabeverpflichtung bei Krankheit gegen Ersatzwelpen; hier wird darauf spekuliert, dass der Käufer sein Tier liebgewonnen hat und es nie zurückgibt (zumal manche Züchter durchblicken lassen, den kranken Welpen zu euthanasieren) und dann eben keine Kosten oder Schadensersatz einklagen kann
  • in den Kaufvertrag den Verweis auf haustierärztliches (Gefälligkeits-) Gutachten reinschreiben, dass das Tier 100% gesund übergeben wurde; durch ein solches Gutachten wird dem geschädigten Welpenkäufer eine Inhaftungnahme erschwert
Verführer beim Welpenkauf

Das Ganze basiert zudem auf dem Effekt, dass die Leute ob der Ausstrahlung des Welpens, den sie kaufen wollen und vielleicht gerade im Arm haben, nicht so genau ein mehrseitiges Vertragswerk durchlesen, in dem o.g. steht, und einfach unterschreiben. Eurasier-Züchter Johann Bucher hat bereits auf diesen nicht zu unterschätzenden psychologischen Aspekt beim Geschäft mit dem Hund aufmerksam gemacht.

Züchter, die nicht zu der Gesundheit der von ihnen verkauften Welpen stehen, demonstrieren neben fragwürdiger Geschäftspraxis auch nur, was sie und ihr Zuchtverein wirklich praktisch für die Gesundheit ihrer Hunde tun.

Mehr zum Thema im "Schwarzbuch Hund: Die Menschen und ihr bester Freund"

p.s.:
Viele Züchter lehnen die oben beschriebenen Tricks und Methoden ab. Ich selbst haben im Frühjahr 2008 einen Welpen bei einem VDH-Züchter gekauft. Der Kaufvertrag bestand dabei aus nur einer Seite, die wiederum im wesentlichen aus den Daten von Hund, Käufer und Verkäufer bestand. Auch gibt es Züchter, die den Kaufvertrag vorher zuschicken oder auf ihrer Webseite veröffentlichen, damit man ihn sich vorher in Ruhe durchlesen kann.
 
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