Donnerstag, 12. Juni 2014

Evolution - Halfen uns Hund und Neandertaler?

Es ist eines der großen Rätsel der Menschheitsgeschichte: Unsere Vorfahren kamen vor gut 30.000 Jahren aus dem warmen Afrika. Dennoch eroberten sie das kalte Europa binnen weniger tausend Jahren. Was machte die Überlegenheit unserer Ur-Ahnen aus? Wer waren diese Menschen?

Der Neandertaler beherrschte Europa mehr als 100.000 Jahre lang. Er verschwand nach Ankunft des anatomisch modernen Mensch in historisch sehr kurzer Zeit und das obwohl der Neandertaler an die Verhältnisse in Europa bestens angepasst war. Er hatte sich über mehr als 100.000 Jahre hinweg durch alle Eiszeiten und Klimaschwankungen behauptet. Wie konnte sich da ein Einwanderer aus Afrika durchsetzen?

Zunächst schien die Antwort einfach. Der Neandertaler wurde zu einer primitiven Menschenform erklärt. Er sei ohne Sprache, ohne Kultur mit bestenfalls nur grobschlächtigem Geschick im Werkzeugbau. Da habe der anatomisch moderne Mensch eben leichtes Spiel gehabt. Homo sapiens sei dem Neandertaler in allen Belangen überlegen gewesen. Selbstredend galt unter Wissenschaftlern als ausgemacht, dass der vermeintlich primitive Neandertaler nicht zu unseren Ahnen zählen könne. 2009 veröffentlichte das auf diesem Gebiet führende Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig eine Studie: "No Sex with Homo Sapiens" war deren Ergebnis und Titel zugleich. Es gäbe keinerlei Spuren des Neandertalers in unseren Genen. Viele Archäologen, Philosophen und nicht zuletzt Kirchenleute sahen sich einmal mehr bestätigt.
(c) Max Planck Institute for Evolutionary Anthropology
Der Neandertaler in uns

Doch schon ein Jahr später korrigierten sich die Leipziger Anthropologen grundlegend. Inzwischen konnte man mit modernster Technik das Genom von Homo sapiens und neanderthalensis viel genauer analysiern. Jetzt wiesen die Leipziger nach, dass im Erbgut der heutigen Europäer nicht weniger als 2,1% vom Neandertaler stammen. Gut 2% sind genetisch nicht wenig, wenn man bedenkt, dass wir immerhin 95% unserer Gene mit Menschenaffen teilen. Unser Genom unterscheidet sich nur um 5% vom Schimpansen. Der 2%-Erbgutanteil vom Neandertaler soll uns sogar beim Überlebenskampf im unwirtlichen Europa der Eiszeit geholfen haben. Und vielleicht noch mehr?

Im April 2014 präsentierten die Archäologen Roebroecks und Villa eine weitere Studie. Sie sollte uns zum Umdenken hinsichtlich unseres alten menschlichen Verwandten anregen. "Wir haben keine Beweise gefunden, dass Erklärungen zur Überlegenheit des Homo sapiens von fundierten archäologischen Daten gedeckt sind." So das Resumee einer kritischen Analyse der Befunde zum Thema Neandertaler. Die beiden Archäologen vertreten die Auffassung, es gäbe keine Beweise, dass der Neandertaler unterlegen war, weder hinsichtlich Jagdmethoden, noch Technologie, noch Kultur oder Sprache. Sie vermuten, dass der Neandertaler nicht vertrieben wurde. Er sei schlicht in der Vermischung mit unseren Vorfahren aufgegangen. "Die Vermischung von Neandertaler und anatomisch moderem Menschen könnte diesem geholfen haben, sich an die nicht-afrikanischen Bedingungen anzupassen." schreiben Roebroecks und Villa. Der Typ des Homo sapiens habe sich aber durchgesetzt, u.a. weil er zahlenmäßig überlegen gewesen sei.

Entwicklungshelfer der Menschheit

Ob der Neandertaler tatsächlich im anatomisch modernen Menschen aufgegangen ist, wäre durch weitere Untersuchungen zu verifizieren. Die heutigen Erkenntnisse legen aber nahe, dass der Neandertaler einen konstruktiven Beitrag zum Siegeszug des modernen Menschen geleistet hat. Hier müssen wir umdenken. Es scheint, dass wir mindestens einen Helfer hatten. Zum zweiten potenziellen Helfer der Menschheit, dem Hund, kommen wir in den nächsten Teilen dieser kleinen Serie.

Literaturhinweise:




Ein Beitrag von Christoph Jung




Freitag, 16. Mai 2014

Zur Orientierung des Hundes auf den Menschen

Es ist immer wieder erstaunlich, wie fein und vielfältig Hunde menschliche Signale verstehen. In der Kommunikation unterscheiden wir grundsätzlich verbale und non-verbale. In der verbalen Kommunikation sind wir Menschen sehr gewandt. Wir sprechen, schreiben und lesen ausgiebig und intensiv. Das kann keine andere Spezies auch nur annähernd.

Hunde verstehen Menschen so gut wie keine andere Spezies

Allerdings verstehen Hunde die Sprache der Menschen durchaus in gewissem Umfang. Hundehalter machen nicht selten die Erfahrung, dass bestimmte Worte von ihren Hunden augenscheinlich verstanden werden, selbst wenn diese nicht direkt an den Hund gerichtet und ohne besondere Betonung sind. So kriegen Hunde mit, wenn sich Herrchen und Frauchen untereinander zu einem bevorstehenden "Gassi-Gehen" abstimmen. Es gibt inzwischen etliche wissenschaftlich fundierte Nachweise für das Verstehen von Sprachelementen durch Hunde. Besondere Experten unter den Hunden (in der Regel Border Collies) können mehr als 200 Begriffe aus unserer Sprache unterscheiden und sogar selbständig erschließen (fast mapping). Ihr Niveau erreicht das von Kleinkindern. Diese Fähigkeit ist bei Hunden besser ausgeprägt als bei jeder anderen Spezies neben dem Menschen. Selbst unsere nächsten Verwandten wie Schimpanse und Bonobo werden von Hunden in den Schatten gestellt. Hier ein ausführliches Video des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie Leipzig (MPI) zu diesem Themenbereich (mit freundlicher Genehmigung des MPI):


In der non-verbalen Kommunikation stellt sich das noch ausgeprägter dar. Da kann man den Eindruck gewinnen, Hunde kennen zuweilen unsere Kommunikationswelten besser, als wir Menschen untereinander. In den letzten 10 Jahren hat sich die Forschung auch diesem Thema zunehmend gewidmet. Hunde verstehen Zeigegesten, Hunde lesen die Blickrichtung unserer Augen - und sie handeln nach diesen Informationen. Solche recht plakativen Methoden non-verbaler Kommunikation verstehen Menschen untereinander ebenfalls problemlos.

Im Experiment wissen die Hunde, dass sich in einer Schachtel etwas zu fressen befindet, aber nicht, in welcher.
Sie folgen nun der menschlichen Stimme, um die Nahrung zu finden.
(Mit freundlicher Genehmigung von © MPI für evolutionäre Anthropologie)
Forscher des MPI haben nun herausgefunden, dass Hunde sogar non-verbale Signale des Menschen verstehen, die selbst wir Menschen kaum einmal registrieren. Hunde verstehen und interpretieren zum Beispiel die Richtung, in die wir sprechen.

Hunde verstehen die Sprechrichtung eines Menschen

"Dazu ließen sie erwachsene Hunde und Welpen zwischen zwei identischen Schachteln wählen, von denen aber nur eine Futter enthielt. Hinter einer Barriere und für den Hund nicht sichtbar befand sich die Studienleiterin, die in Richtung der Schachtel mit dem Futter blickend verbal ihre Freude zum Ausdruck brachte. Die meisten Hunde und sozialisierten Welpen konnten die richtige Futterquelle anhand der akustischen Hinweise erfolgreich identifizieren; einige Welpen schnitten sogar besser ab als die erwachsenen Tiere." Die Verhaltensbiologen um Federico Rossano kommen zu dem Schluss: "Hunde verlassen sich also nicht nur auf visuelle Hinweise, sondern kombinieren verschiedene kommunikative Signale des Menschen miteinander." (Mitteilung MPI)

Hier zwei Videos von dieser Untersuchung des MPI:


(Mit freundlicher Genehmigung von © MPI für evolutionäre Anthropologie)

Es stellte sich nun die Frage, ob diese Fähigkeit den Hunden angeboren ist oder erst im Zusammenspiel mit dem Menschen erlernt wurde. "Auch die Welpen nutzten die Sprechrichtung des Menschen und fanden die Futterquelle", sagt Untersuchungsleiter Federico Rossano. "Interessanterweise schnitten die bereits sozialisierten Welpen besser ab als die erwachsenen Hunde. Welpen mit wenig Kontakt zum Menschen wählten hingegen scheinbar zufällig die richtige oder falsche Schachtel."  (Mitteilung MPI)

Kommunikationsfähigkeit und Sozialisation

Die Ergebnisse dieser Studien zeigen, dass Hunde und bereits Welpen verschiedene kommunikative Hinweise des Menschen - oder eine Kombination dieser Hinweise - flexibel nutzen, um Futter aufzuspüren. Sobald sie in Kontakt mit Menschen kommen, lernen sie diese Fähigkeit schnell. "Hunde, die dem Menschen gegenüber besonders aufmerksam waren, wurden möglicherweise als Haustiere bevorzugt", sagt Rossano. "Diese sozialen Fähigkeiten könnten sich im genetischen Bauplan der Hunde manifestiert haben."  (Mitteilung MPI)

Bedeutung der Epigenetik

Über die klassischen genetischen Mechanismen wie Selektion und Mutation hinaus werden sehr wahrscheinlich epigenetische wirken. Mit Epigenetik wird beschrieben, wie die im Genom liegenden Informationen aktiviert oder deaktiviert werden. Per Epigenetik können Erfahrungen des Individuums, wie hier des Hundewelpens, aber auch solche seiner Eltern und sogar Großeltern auf die Gen-Ausprägung des wachsenden Hundes wirken. So wird gesteuert, welche Teile des genetischen Bauplans tatsächlich ausgeführt werden. Sind die Eltern des Hundes bereits seit Generationen auf den Menschen sozialisiert, so werden epigenetisch diejenigen Schalter im genetischen Bauplan verstärkt aktiviert, die den Bezug zum Menschen ermöglichen. So können bereits Welpen zu solch erstaunlichen Kommunikationsleistungen wie im Rossano-Versuch in der Lage sein.

Drei Fundamente der Sozialisation des Hundes in der menschlichen Gesellschaft

Man kann sagen, dass die Orientierung des Hundes auf den Menschen und dessen soziale Strukturen dreifach fundiert sind.

  • Zum einen das genetische Fundament. Hunde haben ein gegenüber Stammvater Wolf bereits deutlich verändertes Genom. 
  • Zum zweiten die Sozialisation. Deren Bedeutung kennt jeder seriöse Hundehalter und vor allem seriöse Züchter. Eine gute Sozialisation von der Welpenstube an ist der beste Start für ein erfolgreiches Meistern der komplexen Anforderungen des Lebens in der menschlichen Gesellschaft heute. 
  • Mit beidem eng verknüpft ist das dritte Fundament, die epigenetische Einstellung des Hundes. Diese kann bereits bei den Großeltern und Eltern des Welpen anfangen. Werden diese zum Beispiel in irgendwelchen Hinterhöfen oder Massenzuchtanlagen gehalten, so können die hieraus stammenden Welpen keine optimale Aktivierung des genetischen Fundaments für eine erfolgreiche Sozialisation haben.


(Foto: Christoph Jung)
Die aktuelle Untersuchung des MPI zeigt einmal mehr, wie fein und komplex der Hund auf den Menschen ausgerichtet ist. Sie zeigt einmal mehr, welches Leid wir Menschen mitten in Europa unseren Hunden durch die offensichtlichen Missstände in der Zucht, den leider immer noch legalen Hundehandel, durch staatliche Restriktionen wie großflächige Freilaufverbote oder Rasselisten und so manche Haltungsbedingungen bei Herrchen und Frauchen antun.

Ein Beitrag von Christoph Jung

Donnerstag, 27. März 2014

Bulldoggen: CT statt Show

Die Initiative Gesunde Bulldoggen und seine fleißigen Unterstützer und Befürworter haben in den letzten Jahren genug Bildmaterial anhand von Röntgenbildern und CT-Auswertungen gesammelt und möchte sich hier bei allen willigen Bullybesitzern und Züchtern herzlich für die Unterstützung bedanken.

Es ist erschreckend, wie wenige befundarme und stabile Bulldoggen es tatsächlich gibt und wie verwirrend manche ausgestellten Gutachten eine gute Bullygesundheit vortäuschen. Dies ist kein Phänomen unkontrollierter Vermehrerzuchten, hinter vielen kranken Hunden steht „hochrangiges“ Pedigree aus namenhaften FCI-Zwingern. Man muss ganz klar die Definition Gesundheit in Bezug auf die Französische Bulldogge und „zuchttauglich ohne Auflagen“ in Frage stellen. Es ist nicht ungewöhnlich, dass ein Bully ohne große Einschränkungen alt werden kann, dies kann er auch mit mittlerer HD, verlegten Atemwegen und deformierten Wirbeln. Ihn nur, weil er kein tierärztlicher Dauerpatient war, mangels umfangreicher Diagnostik als gesund darzustellen ist sehr irreführend und stützt nur die oberflächigen Untersuchungen, die einige Vereine fordern.

Betrachten wir das Problem der Keilwirbel:

Bisher war es üblich ein Röntgenbild in Seitenlage von Brust- und /oder Lendenwirbelsäule anzufertigen und dieses durch Tierärzte begutachten zu lassen. Hier sehen wir nur eine Außenseite der Wirbelkörper und können maximal erkennen, wo die Hemivertebrae, wo die Keilwirbel sitzen.

Viele Hemivertebrae werden in der Regel nicht berücksichtigt, Keilwirbel werden ab einer gewissen Abweichung vom gesunden Wirbelkörper als leicht verändert oder ausgeprägt eingestuft. Lage, Ausbildung und Anzahl dieser Wirbel entscheiden über Graduierung und Zuchttauglichkeit. Spondyliosen, arthrotische Zubildungen, Kissing Spines, verkalkte Bandscheiben werden je nach Verein berücksichtigt oder ignoriert.
Gutachter diagnostizieren nicht alle Anomalien und nicht alle Formen von Hemivertebrae. Eindeutige Keile werden gutachterlich berücksichtigt, viele weitere Anomalien, die ebenso in die Gruppe der Hemivertebrae fallen, nicht. Eine Anomalie liegt vor, auch bei einseitigen Veränderungen und Verkürzungen. Diagnostizierte Keilwirbel zeigen beidseitige Verkürzungen des Wirbelkörpers. Die Anlagen aller Hemivertebrae sollten für jeden Züchter interessant sein, da sich durch den autosomal rezessiven Erbgang die vorhersehbare Gesundheit der Nachkommen positiv wie negativ beeinflussen lässt.

Hier finden Sie die fachmedizinische Definition der Hemivertebrae.

Darstellung einzelner Wirbelkörper inkl. Durchfluss des Rückenmarks
Anhand der folgenden Röntgenbildern eines Bullys können Sie erkennen, dass ein einziger, diagnostizierter, leichter Keilwirbel keine sichere Aussage über die Gesundheit und Stabilität der Wirbelsäule sein kann. Eine Beurteilung nutzt überhaupt nichts, wenn man nicht den gesamten Wirbel inkl. Durchfluss des Rückenmarks erkennen kann.

Es sind in den letzten Jahren viele Bullys mit berühmten Pedigrees und unauffälligen Wirbelkörpern aufgrund von multiplen Bandscheibenvorfällen aufwändig saniert und in vielen Fällen tragischerweise euthanasiert worden. CT-Untersuchungen zeigen, dass sich Wirbel oftmals nicht ausbilden, es fehlt teilweise der gesamte Umschluss um den Wirbelkanal, es brechen Fragmente aus oder Teile des Wirbels sind erst gar nicht ausgebildet. Dies kann in seltenen Fällen sogar bei keilwirbelfrei begutachteten Wirbelkörpern aus seitlicher Aufnahme der Fall sein. Die Folgen für den Hund und vor allem für seinen möglichen Nachwuchs können verheerend sein.

Daher sollte jedem Züchter eine komplette, einmalige dreidimensionale Diagnostik per Computer-Tomografie am Herzen liegen, wenn er ein wirklicher Freund der Hunde und der Rasse ist!

Betrachten wir das Problem der Atemwege:


Das Unwort der Bullyzucht ist Freiatmung! 

Man brüstet sich mit dieser Floskel als Prädikat für sensationellen Zuchterfolg. Sollte eine ungehinderte Atmung nicht für jedes Säugetier selbstverständlich sein? Eine komplikationsfreie Atmung in jeder Lebenslage ist nur gewährleistet, wenn das Zusammenspiel von Nasenloch, Nasengängen, Rachen, Stimmtaschen, Kehlkopf, Gaumensegel und Trachea harmonisch und ohne Deformationen zusammenpasst. Dies muss individuell bei jedem Hund per CT-Untersuchung festgestellt werden. Ein alleiniger Blick per Endoskopie in den Rachen, meistens noch bei einem nicht annähernd ausgewachsenen Bully gibt hierüber überhaupt keinen Aufschluss. Es ist immer wieder erstaunlich zu welchen Ergebnissen man hier kommen kann. Komplett verlegte Hunde, die nie ein schwerwiegendes Symptom in der Atmung zeigten, geräuschvolle Schnorchler, bei denen keinerlei Behinderungen feststellbar waren. Sicher ist, dass weder Nasenloch-Index, Nasenlänge oder Geräusche sicheres Indiz für die Gesundheit der Atemwege sein kann. Hiermit ist der Unsinn diverser Belastungstest in bekannter Form ziemlich sicher. Und da wir uns ja alle einig sind, dass wir nicht vermehren, sondern durch gezielte Selektion in der Zucht negative Merkmale der Rasse zurückdrängen und positive Eigenschaften verbessern wollen, sollte sich jeder ehrliche und aufrichtige Züchter mit der möglichen, umfassenden Diagnostik der Atemwege beschäftigen wollen.

Darstellung eines Bullykopfes mit gesunden Nasengängen:


Darstellung eines Bullykopfes mit verlegten Nasengängen:

Wir haben in den letzten Jahren zu viele „freiatmende“ Hunde aus „freiatmenden“ Eltern nach Leipzig überweisen müssen, als dass wir an das Märchen der Selbstdiagnostik per Bällchenschmeißen und 10 Minuten Spaziergang als Belastungstest diverser Züchter glauben können!

Warum CT statt Show?

Eine CT-Untersuchung ist eine einmalige, kostenaufwändige Diagnostik eines Zuchthundes, der mehrere Dutzend Nachkommen zeugen kann. Dies wird er nicht ohne finanziellen Verdienst tun. Wer sich für die Zucht der Rasse Französische Bulldogge entscheidet, weiß um die vielen möglichen genetischen Defekte, die dieser liebenswerte Geselle mittlerweile leider in sich hat. Wenn wir so sehen mit welchem Aufwand, je nach Vereinszugehörigkeit, hinter Pokalen und Beurteilungen und Championaten nachgestellt wird, wie wichtig scheinbar die fragwürdige Beurteilung durch Dritte vielen Züchtern ist, die den Hund besonders „wertvoll“ machen, möchten wir gerne vorschlagen, ein bisschen weniger in Show und äußerliche Bewertungen und ein bisschen mehr in Zuchtprophylaxe zu investieren. Angesichts des riesigen Aufwandes von Züchtern auf zahlreichen Weltsieger-, Universums- und anderen Siegerschauen mit zu erreichenden fragwürdigen Titeln, kommen wir zu dem Schluss, sobald das Argument der teuren CT-Untersuchung fällt: Sparen Sie sich im Sinne der Rassegesundheit ein paar Ausstellungen und investieren sie lieber in umfang- und aufschlussreiche Bilddiagnostik.

Trennen Sie strikt Zucht von Show! 

Wobei man leider erwähnen muss, dass in Österreich beispielsweise die Zucht nur mit Tieren erlaubt ist, die mindestens zwei V-Platzierungen und eine SG-Platzierung auf einer österreichischen internationalen Clubausstellung erwerben haben.

Die heutigen Show-Gewinner zeigen nur in Ausnahmefällen gesunde anatomische Merkmale, die der Weitervererbung dienlich wären. Und diese bedauernswerte Entwicklung zieht sich leider durch viele Rassen.

Fahren Sie mit den potentiellen Topvererbern aus FCI-Ahnen nicht nach Birmingham zur Crufts, sondern in die nächste Universitätsklinik ins CT, wenn sie wirklich etwas Sinnvolles für die Rasse beitragen wollen! Selektieren Sie potentielle Hunde mit Defekten vor dem Zuchteinsatz aus und ersparen dem Nachwuchs und deren Besitzern Schmerz und Leid.

Angesichts der nach wie vor massiven Einschränkungen der Bulldoggen muss man sich eingestehen, dass all die bisherigen Zuchtuntersuchungen und Zuchtzulassungsprüfungen der Rasse keine ausreichende gesundheitliche Stabilität verschafft haben. Daher sollte hier schnellstens ein Umdenken stattfinden, wenn man der Französischen Bulldogge tatsächlich noch helfen möchte wieder zur stabilen Hundeform zurückzufinden.

Liebe Züchter, zeigen Sie Mut, Fachkunde und Rückgrat, wenn sie sich dieser anspruchsvollen Rasse annehmen wollen.

Das Risiko der Sedierung ist gering und kalkulierbar. Dieses Argument des Ablehnens der CT-Untersuchung ist unhaltbar, denn jeder Züchter der Französischen Bulldogge nimmt mit dem relativ hohem Risiko einer Kaiserschnittgeburt bei jeder Belegung das Wohlergehen von Hündin und Welpen bewusst in Kauf.

Zumal man mit solcher Diagnostik bei nicht so erfreulichen Ergebnissen den Hunden frühzeitig schwerwiegende Folgen von entdeckten Deformationen ersparen kann. Durch eine Pektinektomie bei mittlerer und schwerer HD lassen sich schmerzhafte Coxarthrosen vermeiden bzw. hinauszögern. Entdeckte auffällige Wirbelmissbildungen lassen sich durch frühzeitige Infiltration positiv beeinflussen und beugen Bandscheibenvorfällen vor. Rechtzeitig korrigierte Atemwege minimieren das Risiko von Herz- und Kreislauferkrankungen als Folge behinderter Sauerstoffzufuhr.

Wir arbeiten eng mit Fachtierärzten und Rassekennern zusammen, bei Fragen stehen wir gerne zur Verfügung.

Ein Artikel von
Claudia Fuhrmann – Gesunde Bulldoggen.de

(Die Abbildungen wurden von der Autorin zur Verfügung gestellt)

Informationen zum English Bulldog auch auf www.bulldogge.de
(Christoph Jung)


Montag, 16. Dezember 2013

Soziales Lernen - Wölfe und Menschen

Wölfen sind die Fähigkeit und das Interesse bereits angeboren, Artgenossen aber auch Menschen zu beobachten und von ihnen zu lernen. Die Verhaltensforscherinnen Friederike Range und Zsófia Virányi von der Uni Wien und dem "Wolf Science Center" haben am 3.12.2013 eine Untersuchung veröffentlicht, die das Verhalten von Wolfswelpen und Hunden in Bezug auf Menschen beobachtet.

Wölfe lernen vom Menschen

Dass Hunde hervorragende Beobachter des Menschen sind und solche Beobachtungen auch für ihr Verhalten nutzen, kennt jeder aufmerksame Hundehalter. Dieses Verhalten des Hundes ist inzwischen auch wissenschaftlich umfangreich nachgewiesen. Es ist ihnen bereits in die Wiege gelegt. Range und Virányi zeigen nun, dass auch bei Wolfswelpen eine solche Anlage ausgeprägt ist. Sie weisen nach, dass Wolfswelpen einen Menschen (wie auch Artgenossen) beim Verstecken von Futter aufmerksam beobachten. Und nicht nur das: Sie lassen sich dann von dieser Erkenntnis bei der eigenen Suche nach Futter leiten. Statt der eigenen, bekanntlich ganz hervorragenden Nase nachzugehen, vertrauen sie auf ihre Erkenntnisse durch Beobachtung des Menschen. Dort wo ein Mensch Futter versteckt, wird zuerst gesucht - und zwar mit doppelter bis vierfacher Wahrscheinlichkeit als bei einer eigenständigen Suche ohne vorher einen Menschen beobachtet zu haben. Ein ähnlicher Effekt war bei der Beobachtung eines Hundes festzustellen, wenn auch abgeschwächt. Interessierte sich ein Hund für ein Versteck, so auch die beobachtenden Wolfswelpen und umgekehrt. Diese und weitere Ergebnisse sind in der bei "Frontiers in Psychology" veröffentlichten Studie "Social learning from humans or conspecifics: differences and similarities between wolves and dogs" nachzulesen.
Bereits nachgewiesen: Hunde verstehen Fingerzeige des Menschen sofort.
Hier eine Studie beim MPI in Leipzig, Foto © MPI für evolutionäre Anthropologie
Der Nachweis des sozialen Lernens vom Menschen auch bei Wölfen durch die beiden Verhaltensforscherinnen hat weitreichende Bedeutung für das Verständnis der Mensch-Hund-Beziehung. Range und Virányi deuten dies selbst an. Haben Wölfe die Fähigkeit und das Interesse, Menschen zu beobachten und daraus für das eigene Verhalten zu lernen, so kann das als Hinweis auf eine Domestikation des Wolfes zum Hund als gegenseitiger Prozess von Wolf und Mensch gewertet werden. Domestikation als interaktiver Prozess und nicht primär oder alleine durch menschliche Selektion.

Ein grundlegend neues Verständnis der Mensch-Hund-Beziehung ist gefragt!

Die Vorstellung vom Menschen als alleinigem Schöpfer des Hundes, als demjenigen, der den wilden Wolf bändigte, wird immer mehr infrage gestellt. Das anthropozentrische Bild des Homo sapiens, der sich eines armen Wolfswelpen erbarmte oder das Bild des Hundes als kommesialistischer Müllverwerters, der per menschlicher Selektion zahm wurde, lässt sich kaum mehr aufrecht erhalten. Es stellt sich sowieso die Frage, Wie und Warum ein direkter Nahrungskonkurrent und zumal einer, der dem Steinzeitmenschen gefährlich werden konnte, zum ersten Haustier und zugleich zu dem Tier werden konnte, das die engste und innigste Verbindung zum Menschen entwickelt und vice versa. Diese Entwicklung lässt eine tiefergehende Beziehung vermuten. Die Wirkung auf den Wolf ist bekannt und leicht erkennbar. Aus ihm wurde der Hund. Aber der Autor unterstellt zugleich eine noch nicht erforschte aber wahrscheinliche Wirkung auf die Evolution des Menschen und diese weitergehend als nur durch die bekannten Funktionen des Hundes zum Beispiel als Jagdhelfer.

Co-Evolution von Mensch und Hund?

Auf Petwatch wurde kürzlich eine Studie vorgestellt, die die ersten Anfänge des Hundes auf vor 33.000 Jahren datiert. Das war noch in der Altsteinzeit und sogar noch vor dem letzten eiszeitlichen Maximum (LGM). Erst mehr als 20.000 (!) Jahre später wurde das nächste Tier domestiziert, Schaf und Ziege. Der Autor hat bereits im "Schwarzbuch Hund" darauf hingewiesen, dass die Hundwerdung ein gegenseitiger Prozess von Mensch und Wolf resp. Hund gewesen sein MUSS. "Wir müssen uns jedenfalls von der selbstgefälligen Sicht des den Hund erschaffenden Menschen verabschieden. Der Mensch war nicht der Schöpfer des Hundes. Nicht der Mensch alleine hat den Wolf zum Hund gemacht. Wir sollten uns ebenso mit dem Gedanken vertraut machen, dass wir dem Hund einiges hinsichtlich unserer eigenen Erschaffung zu verdanken haben. Es ist wert, dem Gedanken einmal ganz nüchtern und bescheiden nachzugehen, ob und wenn ja wie weit der Hund Anteil am Siegeszug unserer Vorfahren hatte." (Schwarzbuch Hund - Die Menschen und ihr bester Freund, 2009)
Partnerschaft leben

Zusammen mit der Neurologin Daniela Pörtl hat der Autor 2012 ein neurobiologisch begründetes Modell entwickelt, das die Entstehung und Wirkungsweise der Mensch-Hund-Beziehung erklären kann. Die experimentell fundierten Erkenntnisse von Range und Virányi bestätigen den Ansatz, dass die Hundwerdung ein wechselseitiger Prozess gewesen sein könnte. Wir sollten davon ausgehen, dass wir dem Hund viel mehr zu verdanken haben. Wir sollten den Hund viel mehr als Partner sehen und behandeln und vor allem respektieren, statt lediglich als Objekt, sei es für Konsum und Profit, als Sportgerät oder armes Geschöpf, dem sich der (selbstgerechte, deutsche Tierschutz-) Mensch erbarmen muss.

Ein Artikel von Christoph Jung




Montag, 9. Dezember 2013

Stiftung Warentest: Tierschutz - Geschäft mit der Not der Tiere

Stiftung Warentest untersucht in der Ausgabe 12/2013 das Geschäftsgebaren von Tierschutz- sowie anderen Organisationen im Bereich Umwelt. Zusammen mit dem "TÜV" für Charity-Unternehmen, dem DZI (Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen) wurden 46 Anbieter angeschaut. Die gute Nachricht: Bei sechs Organisationen wurde ein positives wirtschaftliches Arbeiten im Interesse der Tiere festgestellt. Bei BUND, Greenpeace, Provieh, WWF, Atmosfair und Deutschem Tierschutzbund fließen mindestens 65% ihrer Einnahmen auch tatsächlich in die meist werbeträchtig vermarkteten Projekte.

Die ernüchternde Seite: Die breite Mehrheit schneidet nicht gut ab. 21 Organisationen wurden als wenig transparent oder unwirtschaftlich arbeitend eingestuft. 19 Organisationen verweigern der Stiftung Warentest sogar jegliche Auskunft, darunter listet die Zeitschrift test auch in der Hundeszene bekannte Organisationen wie "Europäischer Tier- und Naturschutz" (ETN) oder "Retriever in Not" auf. Diese 19 "Tierschutzorganisationen" geben Stiftung Warentest trotz Nachfragen keine Auskunft über ihre Strukturen und ihren Umgang mit den Geldern der vielen Spender.
Stiftung Warentest untersucht in test Dezember 2013 das
Geschäftsgebahren von Tierschutzorganisationen (Screenshot 8.12.13 www.test.de)
"Spendengelder: Geschäfte mit dem Tierschutz" ...

...titelt ein Artikel bei Spiegel-Online vom 9.12.2013. "Der Tierschutz ist eine Gelddruckmaschine", wird Stefan Loipfinger zitiert. Die Charity-Industrie ist ein Milliarden-trächtiger Wirtschaftszweig mit eigenen "Fund-Raising"-Agenturen und zuweilen auch Drücker-Kolonnen. Und gerade zur Weihnachtszeit boomt der Spendenmarkt.

Im Bereich der Tiere und hier speziell der Hunde werden besonders aggressiv und oft lediglich per aufgepeitschter Emotion Spenden und ganze Erbschaften akquiriert. Nebenbei wird bei manchen Unternehmen des so genannten Auslandstierschutzes auch noch gutes Geld mit der Vermarktung importierter Hunde realisiert. Laut Spiegel soll der jährliche Spendentopf im Tierschutz 200 Millionen Euro groß sein. Dabei werden nicht selten Millionen Euro in private Taschen geleitet, fürstliche Gehälter und Spesen an Führungsleute gezahlt, Spendengelder per Scheinaufträge privatisiert. Der rechtskräftig verurteilte Vorsitzende vom Deutschen Tierhilfswerk, Wolfgang U., hat binnen von nur 5 Jahren 25 Millionen Euro auf private Konten geleitet.

200 Millionen Euro Markt

Nicht wenige Organisationen des so genannten Auslandstierschutzes sind darüber hinaus eng verwoben mit international agierenden Hundehändler-Ringen, Vermehrern innerhalb Deutschlands und ganzen Zuchtvereinen. So werden Rassehunde, die unter elenden Bedingungen in Osteuropa produziert werden, systematisch in Deutschland mit Papieren ausgestattet und von "Züchtern" als eigene Produkte vermarktet. Gerne werden in Deutschland gefallene Würfe mit importierten Welpen vergrößert und diese dann als "aus bester Zucht in Deutschland" stammend arglosen Käufern angeboten. Das ist besonders bei teuren Moderassen wie Bulldoggen gängige Praxis. Kuckuckswelpen nennt man diese in der Fachsprache. Bis zu 1.000 Euro lassen sich so pro Welpen an zusätzlichem Gewinn realisieren. Immer wieder fallen den Behörden tierschutz- und rechtswidrige Transporte besonders aus Südost-Europa auf, wo Rassehundewelpen und Nothunde in einem Transport vom selben Absender an denselben Adressaten in Deutschland - "Tierschutzorganisationen" - gekarrt werden. Ähnliches passiert Richtung Spanien.

Hinter der Nebelwand des Tierschutzes werden riesige Profite auf Kosten der Hunde realisiert.

Da lässt man sich nicht gerne über die Schulter schauen, insbesondere dann nicht, wenn es ums Eingemachte, die Finanzen geht. Noch unangenehmer ist ein kritischer Blick auf das ganze Geschäftsmodell. Initiativen wie Charitywatch, die Stefan Loipfinger unter dem Druck der Charity-Industrie schließen musste, Blogger wie Karin Burger oder andere Autoren, die ein wenig Licht hinter diese Nebelwand der Tierliebe zu bringen versuchen, werden verleumdet, mit Gewalt bedroht, öffentlich diffamiert. Aktiv betrieben von mehr als nur einer, der von Stiftung-Warentest im Dezember 2013 namentlich angeführten Organisation auf der Liste der Auskunftsverweigerer.

Kritisches Hinterfragen unerwünscht

Kritische Stimmen versucht man, mit (fast) allen Mitteln zum Schweigen zu bringen. Ehrliche Argumente haben die schwarzen Schafe der Tierschutz-Branche nicht, wie auch? Daher wird zu Mitteln weit unterhalb der Gürtellinie gegriffen. Die Journalistin und frühere Mitarbeiterin von Charitywatch, Karin Burger, die mit erstaunlichem Mut den wohl einzigen tierschutzkritischen Blog Deutschlands betreibt, steht besonders im Fadenkreuz solcher "Tierschützer". Auf Facebook wurde dazu aufgerufen, das Haus von Karin Burger in Brand zu stecken und zu weiteren Gewaltakten. Gewaltaufrufe, anonyme Drohanrufe bei ihr stehen seit Jahren auf der Tages- (besser Nacht-)Ordnung. Verunglimpfungen in Wort und Bild, offen erkennbar weit jenseits der Menschenwürde samt evidenten und offen erklärten Verstößen gegen elementare Persönlichkeitsrechte werden per Facebook und Internet verbreitet. Selbst wenn Karin Burger mit ihren Artikeln voll daneben liegen würde, wären solche Auswüchse jenseits der Menschenwürde nicht zu entschuldigen. Und Tatsache ist: Vor Gericht obsiegte Karin Burger in der Sache regelmäßig, selbst wenn manche "Tierschutzorganisation" mit den Spendengeldern die teuersten Rechtsanwälte engagiert hatten, um ihr den Mund zu verbieten.

Geht es wirklich um den Schutz der Tiere?

Bemerkenswert: Teile der deutschen Tierschutzszene beklatschen solche menschenunwürdigen, jeglichen Respekt vermissenden Aktivitäten gegen missliebige Personen ganz offen, geifern zuweilen gar wie ein Lynchmob - alles gut dokumentiert bei Facebook. Man liebt offenbar einfache Schuldige und einfache Lösungen. Kritische Meinungen, basales Nachdenken, langfristige Lösungen sind da nur Spielverderber, die den schönen Dünkel des Welttierretters stören. Es scheint ein Prinzip des Geschäftsmodells des unseriösen Teiles des "Tierschutzes" zu sein, möglichst das Nachdenken über die Zusammenhänge und echte Lösungen zu verhindern, vielmehr Emotionen anzuheizen. Das scheint die optimale Grundlage zur Vernebelung des eigentlichen Geschäftszwecks: Das Aquirieren möglichst großer Summen an Spendengeldern, Erbschaften und Vermittlungsgebühren für den privaten Benefit einiger Führungskräfte.

Notwendig wäre ein Ethik-Codex speziell für Tierschutzorganisationen.

Dieser müsste neben den Kriterien für einen seriösen wirtschaftlichen Umgang mit den Spendengeldern auch Regeln für den Umgang mit den Tieren enthalten. Tiere müssen vor Geschäftemachern, Stümpern und Aktionisten im Gewand des Tierschutzes geschützt werden, eigene, nachprüfbare Rechte erhalten. Die Einhaltung dieses Ethikcodes müsste öffentlich transparent gemacht und im Detail von einer unabhängigen Instanz, einer Art TÜV regelmäßig kontrolliert werden. Mein Rat: Keinen Cent für Tierschutzorganisationen, die nicht wirklich transparent und offen mit ihren Einnahmen und Ausgaben umgehen. Tierschutz braucht keine Nebelwand! Der seriöse Tierschutz sollte sich viel offensiver von den zahlreichen Geschäftemachern und Aktionisten auf Kosten der Tiere abgrenzen.

Tiere brauchen heute mehr denn je eine menschliche Lobby, Tiere brauchen unser Engagement FÜR sie, ehrliches Engagement mit Sinn und Verstand.


 
Petwatch Blog