Donnerstag, 22. Januar 2009

Pedigree Dogs Exposed

James Serpell, Professor an der University of Pennsylvania:

"Ich habe das Gefühl, die Leute wissen nicht, welches Leid den Hunden angetan wird."

Dokumentation der BBC "Pedigree Dogs Exposed", Auslöser für die längst überfällige Wende hin zu mehr Gesundheit für unsere Hunde. Auf mehrfachen Wunsch hier die Links:

Pedigree Dogs Exposed als ganzer Film (ca. 1 Stunde)

Pedigree Dogs Exposed in 6 Teilen (Dailymotion)

Teil 1 - behandelt u.a. Shar Pei, King Charles Spaniel, Deutscher Schäferhund (s.u.), Bullterrier (s.u.), Dackel (s.u.)

Auf dem Dailymotion Video ist ein technischer Fehler, daher wird der hintere Teil nicht abgespielt. Hier die fehlenden Infos original bei der BBC:
- Chevalier und Deutscher Schäferhund
- Deutscher Schäferhund, Bullterrier, Dackel

Teil 2 - behandelt u.a. Hstorie Kennel Club, Crufts, Springer Spaniel, Labrador, Boxer, Westie, Ridgeback


Teil 3 - behandelt u.a. Euthanasie, Inzucht, Reproduktion, Ridgeback


Teil 4 - behandelt u.a. Mops, King Charles, Qualzucht, Entwicklung des Widerstandes


Teil 5 - behandelt u.a. Basset Hound, Napoletano, Bulldog, Kaiserschnitt, Pekinese


Teil 6 - behandelt u.a. King Charles Spaniel, erste Erfolge des Kampfes für die Gesundheit der Hunde

Mittwoch, 24. Dezember 2008

2009 - Wende in der Zucht auch in Deutschland?

Nun ist das erste Jahr dieses Blogs bald zu Ende. Seit November 2007 sind 33 Artikel erschienen, die jeweils im Durchschnitt von 315 Besuchern gelesen wurden.

Ob es was gebracht hat?


"Aus Sorge um das Wohl und die Gesundheit unserer Hunde" - was haben wir für Alternativen, wenn wir dieses Motto des Blogs ernst nehmen? Schweigen, Ignorieren, 3-Affen-spielen? Wir müssen das Wort erheben, eben aus Sorge um das Wohl und die Gesundheit unserer Hunde.
Ich kann jedenfalls nicht zuschauen, wie eine in weiten Teilen verantwortungslose Zucht kranke Rassehunde produziert. Hunde, die ich ins Herz geschlossen habe.

Wie meinen Bulldog Willi, den ich Anfang des Jahres verlor. Willi wurde 11 Jahre, für eine Englische Bulldogge bereits ein hohes Alter und immerhin noch 4 Jahre mehr als die heute durchschnittliche Lebenserwartung eines Rassehundes. Ein trauriger Wert. Trotz riesigen Angebotes an hochwertigem (?) Futter und moderner Tiermedizin - die Lebenserwartung eines Rassehundes ist nur halb so hoch wie die seines wilden Vorfahren.

Ja Willi, ein Bulldog mit einem herrlichen, liebeswürdigen Charakter. Er bindet sich eng an seinen Menschen, er liebt es geliebt zu werden. Willi und ich verstanden uns "blind". Ein Blick genügte. Doch gerade auch die Bulldogs sind eines der prominentesten Opfer verantwortungsloser Züchter. Es ist schon was besonderes, wenn er auch noch freiatmend ist! Ja, eine Grundfunktion des Lebens ist für unsere Plattnasen noch nicht einmal selbstverständlich.
Erst gestern erhielt ich einen Brief vom Frauchen der französischen Bulldogge Spocky. Das arme Kerlchen hat mit 3 Jahren schon eine so dicke Krankenakte, die selbst für ein ganzes Menschenleben reichen würde. Erst Prof. Öchtering in Leipzig ermöglichte ihm das normale Atmen - nach 7-stündiger OP.
Und Spocky ist leider keine Ausnahme. Und es triff längst nicht nur die Plattnasen. Schäferhund, Husky, Spaniel - etliche Hunderassen sind im Grunde in weiten Teilen zur Qualzucht verkommen.

Sicher gibt es innerhalb und ausserhalb des VDH ernstzunehmende, engagierte Zuchtvereine, die alles dafür tun, dass gesunde und vitale Hunde bei ihnen gezüchtet werden. Aber es sind derzeit noch lobenswerte Einzelinitiativen und es gibt keinerlei verbindliche Ethik für eine Zucht in diesem Sinne.

Ein Pudelzüchter entgegnete mir einmal, "besser wir basteln an der Frisur der Hunde herum, als an deren Körper" - da ist leider was Wahres dran.

Kennel Club leitet Wende ein.

Da ist es schon eine Sensation von unschätzbarem Wert, wenn der britische "The Kennel Club" Besserung schwört. Freilich nicht freiwillig, der Druck der Öffentlichkeit bis hin zur BBC wurde zu groß und auch das Geschäft mit dem (kaputtgezüchteten) Rassehund droht einzubrechen; Designer-Dogs kommen in Mode.
Immerhin - die älteste und grösste Hundeorganisation der Welt erklärt offiziell, wofür man in Deutschland wüste und unflätige Beschimpfungen und Bedrohungen von Züchtern erntet. Nein, ich meine hier nicht Hinterhofzüchter fragwürdiger "Hunde-Weltverbände"; "seriöse" Züchter innerhalb und ausserhalb des VDHs.
Tja, interessant, was Liebhaberei für Blüten treibt.

Kommodor (VDH) - wo ist nochmal vorne?

Es ist wirklich bemerkenswert, wie wenig das Elend der Rassehundezucht in Deutschland Beachtung findet. Weder von amtlicher Seite noch aus den Reihen der zahlreichen Hundefreunde, Hundekenner, Hundeprofis.
Mehrmals die Woche sorgt sich eine prominete Hunde-Schickeria medienwirksam um Straßenhunde auf Mallorca oder anderswo in der Welt. Ob diese Hunde immer glücklich im angeleinten und eingezeunten Deutschland sind, steht auf einem anderen Blatt. Aber der Import von vermeindlich armen Hunden aus Rumänien, Spanien oder gar Afrika ist zur Mode geworden. Das Elend der Rassehunde mitten unter uns interessiert nicht.

Seit der Erklärung des Kennel Club im Oktober kann keiner dieser Hundefreunde mehr behaupten, man hätte nichts gewusst. Der Kennel Club hat das Elend beim Namen genannt und einen ganzen Katalog von Maßnahmen zur Gesundung der Rassehunde gepackt. Hoffen wir, dass den Worten auch nachhaltig die entsprechenden Taten folgen werden. Hoffen wir, dass dieses Beispiel auch in Deutschland Schule machen wir.
Ich werde mich auch 2009 weiterhin diesem Ziel verschreiben. Unsere Hunde haben es verdient.

In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern schöne Feierage und einen guten Rutsch ins Neue Jahr 2009!

Boxer und mein Bulldog Bruno - nach langem Suchen einen Prachtkerl gefunden (VDH)

Freitag, 12. Dezember 2008

Kaiserschnitt - normale Zuchtpraxis oder Qualzucht?

Hunde sind sehr fruchtbare Tiere. Die Folgen sind weltweit gegenwärtig in Form von Dorf-, Straßen- oder Pariahunden. Das sind 90% des Bestandes an Hunden überhaupt. Selbstverständlich alle natürlich geboren und das ohne jede menschliche oder gar tierärztliche Hilfe.

Diese natürliche Fähigkeit, von essentieller Bedeutung für den Erhalt einer Art, ist den Hunden unter Obhut des Menschen innerhalb von etwa 40 Jahren in erheblichem Maße verloren gegangen. Es gibt eine Reihe von Rassen, bei denen natürliche Geburten schon die Ausnahme darstellen.

Kaiserschnitt-Geburten können unterschiedliche Ursachen haben; strukturelle aufgrund des Phänotypes der Rasse wie die übergrossen Köpfe bei den Bulldog-Rassen oder spontane wie die zunehmenden Komplikationen bei Geburten als Degenerationserscheinung einer Rasse.

Leider gibt es nur wenige Rassehunde-Vereine die sich dieses Problems ernsthaft annehmen. Die, die es am Nötigsten hätten, tun hier anscheinend noch am wenigsten bzw. garnichts - postive Ausnahmen abgesehen. Es ist allgemeiner Konsens unter seriösen Züchtern, dass spätestens nach dem zweiten Kaiserschnitt, egal aus welchem Grund, eine Hündin aus der Zucht genommen wird.
Das Landseer Magazin schreibt:
"Um das Risiko einer Gesundheitsgefährdung zu mindern, werden Landseerhündinnen nach einem zweiten Kaiserschnitt aus der Zucht genommen wie es die Zuchtordnungen vorschreiben. Glücklicherweise sind aber die meisten Landseer Geburten problemlos und verlaufen völlig normal."

Die erfahrene Bully-Züchterin Gudrun Schäfer, Vorsitzende des vor kurzem gegründeten Französische und Englische Bulldoggen e.V., ist persönlich sogar der Auffassung, dass die Zucht nach Möglichkeit ganz auf natürlich geworfene Elterntiere setzen solle und bestenfalls ein Elternteil per Kaiserschnitt zur Welt gekommen sein darf.

Aus dem Qualzuchtgutachten der Bundesregierung folgt, dass die Verwendung einer Hündin auch nach einer zweiten Kaiserschnitt-Geburt als Tierquälerei und Qualzucht anzusehen ist. Das Gutachten zu § 11b des Tierschutzgesetzes - Verbot von Qualzüchtungen - führt ausdrücklich an, dass ein "Zuchtausschluss nach dem 2. Kaiserschnitt" erfolgen soll.


Trotzdem, der Anteil der Kaiserschnitt-Geburten nimmt stetig weiter zu. Bei den Französischen Bulldoggen liegt er bei um die 50% und bei den Englischen Bulldoggen liegt erst gar keine Statistik hierzu vor. Es ist davon auszugehen, dass die Quote bei den Bulldogs eher noch höher ist als bei den Bullys.

Im Jahr 2008 wurden drei neue Zuchtordnungen für den Englischen Bulldog in Deutschland veröffentlicht. Was zunächst einmal sehr zu begrüßen ist, verschlägt einem bei näherem Hingucken den Atem.
Lediglich die Zuchtordnung des "Französische und Englische Bulldoggen e.V." legt strenge Maßstäbe im Interesse des Wohls und der Gesundheit der Bulldoggen an. Zum Thema Kaiserschnitt wird ein Zuchtausschluss nach dem 2. Kaiserschnitt ohne Wenn und Aber festgelegt.
Die Zuchtordnung der "Interessengemeinschaft Bulldoggen im MPRV e.V." spart das Thema ganz aus, als sei es bei den Bulldoggen nicht existent.
Der "Club für Englische Bulldogs e.V." allerdings mutet seinen Hündinnen per Zuchtordnung sogar noch mehr Kaiserschnitt-Geburten zu, als das Qualzuchtgutachtem empfiehlt. Es heßt: "Eine Hündin mit 3 Schnittgeburten scheidet aus der Zucht aus, auch wenn sie das 7.Lebensjahr noch nicht erreicht hat." (§ 4.3)

Kaiserschnittboom wegen Zucht aus Liebhaberei ?

Es ist kaum vorstellbar, dass man bei einer Zucht aus Liebhaberei zu den Hunden - vorgebliches Motiv aller Züchter im VDH und den hier genannten Vereinen - einer Hündin und der Rasse soviel Kaiserschnitt zumutet. Es ist ferner zu prüfen, ob die weitere Verwendung einer Hündin für die Zucht auch nach einer zweiten Kaiserschnitt-Geburt bereits als Tierquälerei und Qualzucht anzusehen ist.
Im Interesse
  • des Schutzes der Gesundheit der einzelnen Hündin
  • des Schutzes der Rasse vor weiterer Degeneration durch verantwortungslose Zucht
  • einer neuen Ethik der Zucht, die das Wohl der Hunde vor die Interessen des Kommerz stellt
müssen nachhaltige Maßnahmen zur Förderung der natürlichen Geburten bei unseren Rassehunden ergriffen werden

Im letzten Post über die Wende beim britischen Kennel Club sehr erfreut, sind wir hier wieder in den Tiefen der züchterischen Realität in Deutschland angekommen.


Dienstag, 28. Oktober 2008

Eine Wende in der Hundezucht bahnt sich an

Ich konnte es zuerst kaum glauben, was ich da auf der Website des Kennel Clubs las. Der wichtigste Hundeclub der Welt hat eine Wende vollzogen zu mehr Gesundheit für unsere Hunde. Gerade der Kennel Club, der maßgeblich mitverantwortlich dafür ist, dass sogar Rassestandards den Moden und züchterischen Übertreibungen angepasst wurden. Gerade der Kennel Club, der mit Crufts ein Monsterspektakel der Eitelkeiten und Champion-Geilheit Jahr für Jahr austrägt und damit gute Geschäfte macht.

Jetzt diese Wende!
+ Auf freies Atmen, Laufen, Sehen und das Wohl der Hunde ganz allgemein überarbeitete Standards.
+ Eine offen Absage an die Seuche der Inzucht oder Linienzucht.
+ Eine grundlegende Wende im Ausstellungs(un)wesen - nicht mehr die "schönsten" Hunde sollen prämiert werden, nun mehr nur die Gesündesten.
+ Eine Datenbank, mit der jede Verpaarung hinsichtlich DNA und Populationsgenetik bewertet werden soll.

Kaum zu glauben!


Pekinese nach dem alten, jetzt vom KC revidierten, Standard

Da höre ich die Stimmen vieler Züchter und Zuchtverbandsfunktionäre, dass sei doch alles garnicht möglich und auch garnicht nötig, man züchte nur gesunde Hunde. Da erinnere ich mich, wie oft Dr.Hellmuth Wachtel, der schon vor 10 Jahren solche Vorschläge machte, als weltfremder Theoretiker diskriminiert wurde. Ich erinnere mich an die zahlreichen teils unflätigen Auslassungen von Züchtern, man könne als Nicht-Züchter doch garnicht mitreden, und sich so jede Kritik verbitten. Ich erinnere mich an die Wetten mit meiner Frau auf die vorderen Plätze bei Ausstellungen - ja wir lagen fast immer richtig, die schwersten, extremsten, "typischsten" Exemplare wurden prämiert.

Im zweiten Quartal dieses Jahres wurden solche Erfahungen für mich von ganz besonderer persönlicher Bedeutung.
Wir suchten nach einem Welpen, einem English Bulldog-Welpen. Aber er sollte gesund sein, frei atmen (welch dreiste Forderung), nicht genetisch verarmt, die Elterntiere nicht zu schwer und dann noch gut sozialisiert sein. Das hört sich fast nach der Quadratur des Kreises an, aber ich hab sie immer wieder gesehen, vitale, kerngesunde Bulldogs. Selten zwar, zu selten, aber es gibt sie. So einer sollte es sein und nur so einer. Ansonsten wollten wir lieber keinen Bulldog-Welpen holen.

Nun, ich kenne die Bulldog-Szene ein bischen und meine Erwartungen waren eh nicht groß. Aber was ich da erleben musste, schlug meine schlimmsten Befürchtungen. Extrem tiefgelegte Hunde, schon in der Jugend keuschend, kaum Nase, kaum Hals dafür riesige Nasenfalten. Herumeiern bis zu patzigen Reaktionen auf Fragen wie nach Kaiserschnitt. Ich frage mich immer wieder, warum die Behörden hier nicht nach dem gültigen Tierschutzgesetz vorgehen.
Zahlreiche Händler tummeln sich im Markt mit Handy-Nummern und Welpen auf Bestellung. Ich schätze, dass weit mehr als das Doppelte der vom VDH gemeldeten 121 (2007) Welpen über Händler und Wald-und-Wiesen-Züchter zwielichtiger Verbände vermarktet werden. Alle natürlich mit "Papieren".

Etliche Züchter im benachbarten Ausland bieten den Service der bequemen Lieferung per Luftpost an. Immer wieder Züchter, denen man anmerkt, dass sie eigentlich nichts mit der Rasse zu tun haben. Bei der Frage nach Gesundheitschecks kam regelmäßig der Verweis auf die Impfungen der Welpen oder andere Selbstverständlichkeiten, wenn überhaupt eine Antwort kam. Auch die Frage nach dem Stammbaum wurde nur selten beantwortet. Lediglich beim ACEB/VDH kann man die Stammbäume regelmäßig einsehen. Am meisten enttäuschten mich die Züchter, die das grösste Schild "Gesundheit" vor ihrem Zwinger stehen haben. Ein bischen nachgebohrt, zeigten sich kaum belastbare Merkmale einer wirklich gesundheitsorientierten Zucht. Unter Verweis, man könne den Stammbaum kopieren und dann für Importwelpen aus Osteuropa mißbrauchen, wurde sogar die Offenlegung des Stammbaums verweigert. Ich könnte noch lange berichten. Leider hatten die wenigen Züchterinnen, denen ich Vertrauen schenke, zu dieser Zeit keinen Wurf absehbar.

Wir waren schon fast entschlossen von einem Bulldog-Welpen Abstand zu nehmen, da trafen wir auf Bruno, einem Welpen aus einem Zwinger des ACEB/VDH. Ein Züchter, der kein grünes Schild am Zwinger hängen hat. Aber zu der Zeit der einzige Wurf, der unseren Anforderungen entsprach.
Heute ist Bruno acht Monate, ein putzmunteres, kerngesundes Kerlchen mit einem herrlichen Bulldog-Charakter. Glück. Glück gehabt...



...aber wie oft ist es anders?


"The Kennel Club" verantwortet auch den Standard des Bulldogs. Mal sehen, was dort überarbeitet wird.
Eher wichtiger als die Überarbeitung des Standards erscheint mir beim Bulldog in Deutschland die Umorientierung der Beteiligten in der Zucht. Eine neue Ethik der Zucht für Züchter, Zuchtrichter, aber auch Halter ist dringend notwendig, der Verzicht auf Übertypisierungen, die Einführung einer DNA- und Gendatenbank, Transparenz und weniger Vertuschung der Realitäten. Man kann es kaum glauben, in Deutschland hat nur ein einziger von 11 Bulldog-Zuchtverbänden eine Zuchtordnung oder ZTP für den Bulldog veröffentlicht. Es gibt keine einsehbaren Zuchtbücher der letzten Jahre, keine Dokumentation z.B. von Kaiserschnitten, geschweige denn eine öffentlich zugängliche Datenbank, wie sie z.B. bei den Whippets oder in Finnland, um nur zwei Beispiele zu nennen, schon lange ganz selbstverständlich ist.

Vorsicht ist angebracht, aber - wie sollte der Start in eine Wende zu mehr Gesundheit in der Rassenhundezucht besser aussehen als das was der immerhin wichtigste Hundeverband der Welt, The Kennel Club, jetzt vorgelegt hat!?!

Dienstag, 14. Oktober 2008

Die Verkrüppelung des Deutschen Schäferhundes


Bitte auf das Bild Klicken.

Ausgangspunkt dieser Animation ist das Skelett des Deutschen Schäferhundes nach einer noch Ende der 80er Jahre benutzten DDR-Karte. Die Oberkanten von Schulter- und Hüftgelenk liegen etwa auf gleicher Höhe, die Rückenlinie ist so gut wie waagerecht. Der von Stefanitz begründete DSH hatte die gleiche Rückenlinie.

Endpunkt ist das rückwärtig tiefergelegte Skelett ("Fließheck") eines DSH nach dem Idealbild des größten Hundeverbandes der Welt, des SV. Wahrlich ein Endpunkt.

 
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