Samstag, 2. Juni 2012

Älteste archäologische Nachweise des Hundehandels

Auf der winzigen Insel Dunnyneil, in der nordirischen Bucht Strangford Lough gelegen, fanden Forscher nun die Reste eines 1.100 Jahre alten Marktplatzes. Mit Russen, Germanen, Galliern und Isländern soll hier über 200 Jahre hinweg internationaler Handel betrieben worden sein. Wein, Pelze, Klingen aber auch Hunde zählten zum Handelsgut. Die Forscher sprechen davon, dass hier bereits im frühen Mittelalter die "berühmten irischen Wolfshunde" gehandelt worden seien.

Ältester archäologischer Nachweis des Hundehandels wie einer rezenten Hunderasse


Der Fund ist der älteste mir bekannte archäologische Nachweis des Hundehandels und wäre zugleich einer der ältesten archäologischen Nachweise einer konkreten heute noch existenten Hunderasse. Bekannt sind zahllose Belege für Hundehandel und konkrete Hunderassen aus der antiken Literatur, wo Rassehunde ebenso als wichtiges Exportgut der Provinz Britanniae dokumentiert sind. Auch gibt uns die Genetik immer mehr Hinweise zur realen Geschichte der Hunde.


Der Fund des Marktplatzes von Dunnyneil belegt, dass die Hunderassen Europas und möglicherweise sogar bis nach Asien (via Russland) bereits seit sehr langer Zeit weitflächig untereinander verbunden sind und mit großer Wahrscheinlichkeit auch so gekreuzt wurden. Es müsste noch genauer hingeschaut werden, wie weit tatsächlich ein Irischer Wolfshund in Dunnyneil nachgewiesen werden kann oder ob es sich beispielsweise um aus Russland importierte Vorfahren der Barsois handeln könnte aus denen erst der Irische Wolfhund hervorging oder vice versa. Ein spannendes Stück Geschichte der Hunde wie unserer selbst.

(Foto Christoph Jung)

Montag, 28. Mai 2012

Rassehund wohin?

Rassehund wohin? Argumente für eine Neuorientierung" - so der Titel des neuen Buches von Dr. Hellmuth Wachtel, das gerade im Kynos Verlag erschienen ist. Ich verfolge nun die Arbeit Wachtels seit vielen Jahren und es war sein Buch "Hundezucht 2000", das mir damals entscheidende Impulse gab, das System Hundezucht zu verstehen. Auch seine weiteren Veröffentlichungen z.B. im Hundemagazin "WUFF" sind wegweisend zum Verständnis des Rassehundes und der aus dem heutigen Zuchtsystem resultierenden Probleme und Aufgaben. Seine Auszeichnung mit dem DOGs-Award ehrt den Autor wie den Preis selbst. Wachtel ist einer der wenigen großen Kynologen unserer Zeit und einer der - leider - noch viel selteneren Fachleute, die die Missstände beim Namen nennen und ein aktiver Anwalt der Hunde sind. Also war klar, dass ich sein neues Buch nicht nur lese, vielmehr auch gründlich studiere.
Dr. Hellmuth Wachtel
Und es hat sich gelohnt. Man wird mit dem Buch arbeiten müssen, nicht nur heute. Manchen seiner Ausführungen kann ich nicht folgen, stoßen gar auf meinen Widerspruch, aber vielleicht hat Wachtel ja doch Recht!? Tatsache ist, dass der Rassehund ohne eine grundlegende Reform seines Zuchtsystems keine Zukunft hat, zumindest keine, die mit einem noch so großzügigen Verständnis von Tierschutz vereinbar wäre. Wachtel zeichnet konsequent, wie mit der Einführung der modernen Schauhundezucht nach 1873 zugleich ein gesundheitlicher Niedergang der Begleithunde aber auch später mancher Arbeitshunderassen, etwa dem Deutschen Schäferhund, einherging. Und er weist nach, dass diese Entwicklung keinen Zufall, vielmehr einen Fehler des Systems als Ursache hat: Inzucht und Verzicht auf Leistung. Durch die genetische Abschirmung verarmten die meisten Hunderassen genetisch soweit, das viele bereits in einer äußerst kritischen Situation sind. Und diese wider jeder biologischen und genetischen Erkenntnis praktizierte züchterische Fehlleistung hat erst in den letzten Jahrzehnten ihren Höhepunkt erreicht. Wachtel erläutert dabei wesentliche Gesetzmäßigkeiten der Populationsgenetik - allein das ist die Lektüre des Buches wert. Wachtel sieht darüber hinaus das Ausstellungssystem und hier insbesondere die Instanz des Einzelrichters im Ring als grundlegende Ursache für den Niedergang des Schaurassehundes.

Wachtel macht eine Fülle von teils kurzfristig und praxisnah umsetzbarer Vorschläge für eine Neuorientierung. Unter anderem zeichnet er die Vorteile bestimmter Designer-Dog Mischlinge wie des Labradoodle (Labrador und Großpudel). Durch den Heterosis-Effekt - nur - in dieser ersten Kreuzungsgeneration (F1) ist die Vitalität dieser Hunde signifikant erhöht. Auch die Wahrscheinlichkeit von Erbkrankheiten ist nach den Gesetzen der Genetik niedriger. Wachtel macht zahlreiche Vorschläge, wie die heutigen Hunderassen gerettet werden können, aber er spricht auch aus, was viele bereits ahnen: Manche Rassen wird man in der heutigen Form aufgeben müssen, da sie - platt gesagt - kaputt gezüchtet, genetisch extrem verarmt sind und aus sich selbst nicht mehr gerettet werden können. Er appelliert eindringlich an Züchter, Tierärzte und ebenso auch die Halter, sich für eine Neuorientierung einzusetzen.

Warum ruft niemand "Halt!"?

"Wie ist es möglich, dass ein gerade für den Hund so wichtiger Körperteil, wie die Nase, bei immer mehr Rassen einfach weggezüchtet wurde? Dass eine einst wunderschöne, athletische Rasse, der Bullterrier, zum Zerrbild wurde? Weil ein schweinchenartiger Kopf das Fassen des Gegners im Hundkampf verhindern sollte... Und bei der Bulldogge die Hüften schmal und der Kopf übergroß werden mussten, was bei den meisten Hündinnen heute eine normale Geburt unmöglich macht? Und warum hat bei allen diesen Vorgängen, die ja nicht über Nacht gekommen sind, nie, nie jemand »halt« gerufen?!" (S.183 Hervorhebung CJ) - Eine Frage, die ich mir seit langen ebenfalls immer wieder stelle.

Manche Thesen Wachtels sind durchaus streitbar. Aber es waren immer streitbare Thesen, die letztlich zu großen Fortschritten führten. Es würde der Hundeszene nur gut tun, sich mit Wachtel sachlich und gründlich auseinanderzusetzen. Es ist eine der Ursachen für das Grassieren von Qualzucht und Erbkrankheiten, dass sich die Hundeszene ausgesprochen schwer damit tut, sich auch einmal mit kritischen oder unpässlichen Ansichten respektvoll auseinanderzusetzen. Der Hund hat es verdient, dass man mit Anstand und gegenseitigem Respekt um seine Zukunft streitet. Der Hund und namentlich der Rassehund ist zu 100% von uns abhängig. Wir sollten weniger von Tierschutz reden und mehr danach handeln. Die Lage des Rassehundes mitten unter uns stellt uns da allerdings kein gutes Zeugnis aus. Hellmuth Wachtel bewegt uns zum Nachdenken.


Eine Rezension von Christoph Jung

(Fotos: Archiv Hellmuth Wachtel, Kynos Verlag)

Freitag, 11. Mai 2012

Lundehündin "Lenchen" - ein Hundeleben.

Ein besonderer Nachruf von Theo Schnütgen

BBeim Besuch auf den Lofoten bei unseren Verwandten sahen wir einen Lundehund und waren sofort in ihn verliebt. Unser letzter Hund, ein Schipperke, war gestorben und wir suchten wieder einen Lebensgefährten. Unsere norwegischen Verwandten brachten uns in Verbindung zu einer norwegischen Züchterin. So bekamen wir "Lenchen" unsren Lündi.

"Mit so einem schönen Tier müßt Ihr aber züchten, da es so wenige noch davon gibt". Das wollten wir auch und bereiteten alles vor, um kleine Lündis zu bekommen. Alle Untersuchungen waren positiv abgeschlossen und wir freuten uns auf die Zukunft. Doch dann wurde Lenchen krank. Bauchwassersucht sagte man uns. Eine deutsche Tierärztin, die in Schweden praktiziert, informierte uns über die Wahrheit: "Wissen Sie, dass es ein Lundehund-Syndrom gibt, an dem die meisten Tiere dieser Rasse leiden".

Beim Club für nordische Hunde wich man auf Fragen aus. Die dümmste Erklärung kam von einem Norweger, Herrn G., der uns vorwarf, das Tier falsch gefüttert zu haben. Da wir öfters auf die Lofoten fahren, haben wir dort Trockenfisch in großen Mengen mit nach Hause genommen.

Über 80 mal sind wir mit Lenchen, wenn er krank wurde, zu Fachärzten und Kliniken gefahren. So langsam kam die Wahrheit heraus. Es war das Lundehund-Syndrom. Wir haben immer um das Leben des lieben Tieres gebangt. Die norwegische Züchterin stellte daraufhin die Zucht ein. Deutsche und amerikanische Universitäten berichteten nun über diese Krankheit. Doch die Züchter wollten davon nichts hören. Es werden weiter Lundehunde gezüchtet für den Profit und zum Sterben. Doch nun ist die Wahrheit nicht mehr aufzuhalten.

Unser Lenchen ist nun gestorben, und ich werde alles tun, um der Wahrheit eine Bresche zu schlagen und diese grausame Züchterei zu entlarven.

Theo Schnütgen, Talstr. 7, 56814 Greimersburg   10.5.12

*****

Hintergrund:

Donnerstag, 26. April 2012

World Dog Show 2012

Vom 18. - 20. Mai findet in Salzburg die World Dog Show 2012 statt. Laut Michael Kreiner, dem Präsident des Österreichischen Kynologenverbands (ÖKV), sind rund 20.000 Hunde von 310 Hunderassen und aus 60 Ländern gemeldet. Ob Hunde solche Massenaufläufe - mit meist langen Anreisezeiten - mögen, fragt man im Show-Wesen für gewöhnlich nicht.

In Österreich wurde bereits im März 2009 ein neues Tierschutzgesetz gültig, das neben Hundehandel auch Qualzucht bekämpfen soll. Es kann hier nicht beurteilt werden, wieweit dieses Ansinnen seither praktische Früchte zum Wohle der Hunde getragen hat. Aber da ist ja:

Das Signal von Crufts

Spannend wird die Sache angesichts des Signals von Crufts, wo im März 2012 die Sieger von 15 Hunderassen erstmals Vorort durch unabhängige Veterinäre untersucht und daraufhin 7 Champions aus gesundheitlichen Gründen disqualifiziert worden waren. Diese Maßnahme von Crufts ist endlich einmal eine echte Maßnahme zum Schutz der Hunde vor den Irrungen der Menschen, die ihnen sogar elementare Lebensfunktionen rauben. Deshalb sollte Crufts Schule machen.

Man wird nun genau sehen, wie sich der ÖKV positioniert.

Nach Petwatch-Informationen wurden Veterinäre bereits instruiert, genau hinzuschauen. In den Veterinärbestimmungen und  Meldehinweisen wurde dieser Hinweis aufgenommen:

"Das Ausstellen von Hunden mit Qualzuchtmerkmalen (z.B. Atemnot, Haarlosigkeit mit starker Zahnunterzahl oder Zahnlosigkeit) ist verboten!"

Ob es nur bei warmen Worten bleibt oder dieses Verbot vom ÖKV real durchgesetzt wird, werden wir in einem Monat wissen. Leider hat sich der deutsche VDH bereits gegen ein Ausstellungsverbot für Hunde mit Qualzuchtmerkmalen positioniert.

Für ein Ausstellungsverbot von Hunden mit Qualzuchtmerkmalen!

Die Zucht von Hunden (Tieren)  mit Qualzuchtmerkmalen muss praxiswirksam verboten und unter Strafe gestellt werden!


Nachtrag von der Europasiegerschau des VDH Mai 2012:



( Ein Beitrag von Christoph Jung )

Samstag, 7. April 2012

Warum Crufts Schule machen sollte

Crufts ist das mit Abstand wichtigste und größte Event der Show um den Hund. Seit 1886 werden in Birmingham jeweils zehntausende Hunde zur Schau gestellt. Für nicht wenige Züchter bedeutet das Ausstellen bei Crufts den Ritterschlag. Im Petwatch Blog wurde bereits zahlreich darüber berichtet, welche Verantwortung das Ausstellungswesen für die Missstände in der Rassehundezucht hat. Man mag das Bewerten von Hunden per Präsentation im Show-Ring unterschiedlich sehen, kein Verständnis sollte es geben, wenn dieses Treiben zu Lasten der Tiere geht.

Das Show-Wesen hat sich jedoch als Katalysator der Qualzucht erwiesen.

In diesem Jahre wurden daher erstmals unabhängige tierärztliche Kontrollen für die Champions von 15 Rassen eingeführt und zwar durch unabhängige Veterinäre vorort. Bei sechs Hunderassen bestanden die "Best of Breed" den tierärztlichen Test nicht. Bulldog, Clumber Spaniel, Pekinese, Mastiff, Mastino Napoletano und Basset Hound wurden daher von der weiteren Teilnahme ausgeschlossen.

Ich meine: Crufts sollte Schule machen. Ich hätte nie gedacht, einmal eine solche Empfehlung zu Crufts aussprechen zu können.


Aus denselben Gründen ist es zu begrüßen, wenn die deutsche Bundesregierung (BMLV) im Entwurf eines neuen Tierschutzgesetzes das Ausstellen von Tieren mit Qualzuchtmerkmalen explizit verbieten will. Eigentlich müsste man erwarten, dass jeder Hundefreund dem Ansinnen vorbehaltlos zustimmen, ja eine wirkungsvollere Fassung dieses Verbotes einfordern würde. Eigentlich sollte es für jeden Menschen, der sich Freund des Hundes nennt, selbstverständlich sein, Qualzucht und Qualzuchtmerkmalen keinerlei Raum zu lassen.

Show-Wesen - Schutzzone für Qualzucht?

Doch der Verband für das deutsche Hundewesen, VDH, der mit Abstand größte Ausrichter von Hundeausstellungen in Deutschland, sieht das anders. Sein Präsident Prof. Friedrich spricht sich im Vereinsorgan "Unser Rassehund" gegen ein solches Ausstellungsverbot aus: "Für nicht zielführend halten wir den vom BMLV vorgetragenen Plan, zusätzlich ein Verbot auszusprechen, das jedwedes Ausstellen von Wirbeltieren mit Qualzuchtmerkmalen unterbindet." (3/2012, unten Auszüge aus der Stellungnahme des VDH) Er begründet diese Ablehnung mit dem angeblich unkalkulierbaren Risiko der Aussteller, die nach einer Disqualifizierung wegen Qualzuchtmerkmalen umsonst angereist seien. Dieser Standpunkt des VDH ist aus Tierschutzgründen, aus Sicht des Wohls der Hunde nicht akzeptabel. Und:

Crufts zeigt, dass es anders geht - wenn man nur will.


Die ablehnende Haltung des VDH ist zudem sehr kurzsichtig. Die Rassehundezucht hat insbesondere durch seine Missstände hinsichtlich der Gesundheit ihrer "Produkte" an gesellschaftlicher Akzeptanz verloren. Es würde ihr im eigenen Interesse gut zu Gesicht stehen, wenn sie den Erscheinungen von Qualzucht in jeder Hinsicht die Rote Karte zeigen würde.

Noch ein Wort zum VDH:

Der VDH ist der maßgebende Dachverband der Hundezucht in Deutschland und DER Vertreter des internationalen Dachverbandes FCI in D. Von daher steht er naturgemäß im Mittelpunkt des Themas. Aber bei aller Kritik, wie auch hier immer wieder formuliert: Welcher Verband macht es besser?

Ich kenne keinen Dachverband, der im Interesse der Hunde höhere Maßstäbe setzt - leider!

Sollte ich einen übersehen haben, so bitte ich um Info. Es gibt neben dem Vdh mehr als 70 Vereine, die den Anspruch haben, nationaler oder gar internationaler Dachverband der Hundezucht zu sein. Doch bei den allermeisten liegt auf der Hand, dass es ausschließlich um das kommerzielle Interesse der Züchter und Verbandsbetreiber, um billige Champion-Titel zur Täuschung der Welpenkäufer, problemlose "Papiere" und vor allem wirkungslose Zuchtstandards geht.

Der Dieb ruft: "Haltet den Dieb!"


Es zählt zum festen Marketing-Ritual dieser Vermehrer-Szene, das eigene Tun durch lauthalses Schimpfen auf den bösen VDH zu vernebeln und von eigenen, bestenfalls höchst dürftig vorhandenen Zuchtstandards abzulenken. Auch der internationale  Hundehandel, die Hinterhofvermehrer und Qualzüchter brauchen den VDH als Buhmann.

"Jeder ausgestellte Hund erhält einen Pokal."

Ein Beitrag von Christoph Jung

Anhang: Aus der Stellungnahme des VDH an das BMLV zur Novelle des neuen Tierschutzgesetzes (zititert nach "Unser Rassehund" 03/2012)

"Eine Einflussnahme auf die Zucht hat das Potenzial, zu Verbesserungen zu führen. Selektiv die Aussteller zu belasten, wo doch die überwiegende Mehrzahl der Welpen in die Hände von Nichtausstellern abgegeben wird, ist nicht Erfolg versprechend.* 

Sollte es je zu Ausstellungsverboten für bestimmte Hunde kommen, so müsste nach unserer Auffassung eine rechtliche Regelung geschaffen werden, bei der jeder Hundebesitzer zum Zeitpunkt der Anmeldung seines Hundes sicher weiß oder in Erfahrung bringen kann, ob sein Hund ausgestellt werden darf oder nicht.** 

Es wäre unserer Auffassung nach nicht richtig, wenn ein Hundehalter mit erheblichen Reisekosten zu einer Ausstellung führe, den Hund vorbereitet und anschließend, ohne dass er die Lage sicher zu beurteilen vermocht hätte, dann doch nicht ausstellen dürfte.*** ...

In keinem Land gibt es vergleichbare Regelungen zu einem Ausstellungsverbot, was zu großen Unsicherheiten und Schadensersatzansprüchen an die Veranstalter führen würde.**** ..."


* Ahja, weil die meisten Hundehalter nicht ausstellen, sollen bei den Ausstellungen des VDH Hunde mit Qualzuchtmerkmalen gezeigt werden können. Ist das die Vorstellung des VDH von Tierschutz?

** Klar, der Haustierarzt des Züchters, der seit Jahren eh das Zuchtgeschehen des potenziellen Qualzüchters begleitet und davon profitiert, soll die Unbedenklichkeitserklärung für Ausstellungen gleich mit ausstellen. Ist das die Vorstellung des VDH von echter Kontrolle und "kontrollierter Zucht"?

*** Ist der Aussteller/Züchter doch selber schuld: Soll er doch gesunde Hunde züchten, dann hat er das Problem auch nicht.

**** Sorry, eine sehr schwache Argumentationslinie. Crufts hat gerade gezeigt, dass es geht! Und Tierschutz geht VOR vermeintliche Schadensersatzansprüche der Qualzüchter. Außerdem kann man das in den Teilnahmebedingungen rechtlich klar regeln.

Qualzüchter müssen hart bestraft werden statt sich Sorge um deren Reisekosten zu machen!



 
Petwatch Blog