Dienstag, 2. Juni 2009

Die richtige Partnerwahl? VDH und Hundehandel

In den aktuellen Werbeanzeigen des VDH ist das Logo von www.deine-tierwelt.de integriert. Das Internet-Portal ist die Online-Handelsplattform des größten deutschsprachigen Anbieters kostenloser Kleinanzeigen "der heisse draht Verlagsgesellschaft mbH & Co.KG" mit Sitz in Hannover. Das Portal ist der größte Umschlagplatz für den Tierhandel. Und es hat auch Partner, z.B. Hill´s Diet und sogar den VDH. Der Verband für das deutsche Hundewesen unterhält seit 2007 sogar eine "Premium-Partnerschaft" mit dieser Plattform des Hundehandels.

Screenshot von www.vdh.de (02.06.2009)

Hundehandel produziert körperlich und psychisch kranke Hunde

Schon oft wurde ich von besorgten Hundefreunden und geschädigten Welpenkäufern angesprochen, die auf Hundehändler bei deine-tierwelt.de aufmerksam machten. Dabei kamen regelmäßig sehr tragische und schmerzvolle Schicksale der im wahrsten Sinne des Wortes "armen Hunde" ans Licht. Nicht selten waren Welpen schwer krank und verstarben noch in ihren ersten Lebensmonaten. Die Hundehändler von VDH-Partner www.deine-tierwelt.de ficht das freilich nicht an. Sie bieten regelmäßig kostenlosen Ersatz für die verdorbene Ware an. Bei ihren Gewinnspannen fallen solche Gewährleistungen für ein paar tote Welpen kaum ernsthaft ins Gewicht. Für Nachschub wird schnell gesorgt.

Die Betreiberin der Internetbörse wäscht derweil ihre Hände in Unschuld. Ulrich Baumgarte vom Kundenservice deine-tierwelt.de erklärt gegenüber dem Autor nach Hinweisen auf solche Hundehändler:
"Da wir die Stichhaltigkeit der Vorwürfe nicht überprüfen können, werden wir solange nicht tätig, wie konkrete Handlungsanweisungen (z.B. seitens der Staatsanwaltschaft oder Veterinäramts) vorliegen. Hundehandel ist grundsätzlich nicht verboten. Wir können nur Käufern dazu raten, nicht nur nach dem Preis zu schauen und sich von den ordnungsgemäßen Zuständen beim Züchter selbst zu überzeugen."

Hundehandel in Deutschland erlaubt

Und damit beschreibt Baumgarte auch nur, was die tatsächliche rechtliche Lage in Deutschland ist. Hundehandel ist nicht verboten und die Behörden werden nur und erst dann tätig, wenn eine stichhaltige Anzeige mit konkreten Hinweisen auf Tierquälerei vorliegt. Und auch dann gibt es nur eine Strafverfolgung in diesem konkreten Einzelfall.
puppy1234 - der Hundehändler aus Holland bietet als Gewährleistung für kranke oder tote "Ware" einen neuen Welpen im Austausch an. Screenshot von www.Deine-tierwelt.de (15.03.2009)

VDH-Partner Deine-tierwelt.de könnte allerdings sehr wohl Hundehändler per Nutzungsbedingungen ausschließen, tut es aber nicht. Immerhin stellen kommerzielle Hundehändler eine große, vielleicht die größte, Gruppe der Anbieter dar.

Der VDH sollte den Kauf beim Züchter fördern


Es ist aber befremdlich, wenn sich Organisationen wie der VDH auf die Seite solcher Plattformen des Hundehandels stellen und diese sogar zum Premium-Partner küren. Im Interesse des Wohls der Hunde wäre es, wenn der VDH auf die Welpenvermittlungen seiner Mitgliedsvereine verweisen würde und jeglichen Spielraum für Hundehandel einzuschränken versuchte. Die Partnerschaft mit einer Plattform des Hundehandels widerspricht sogar der eigenen Satzung des VDH, in der er sich u.a. zur "Aufklärung der Öffentlichkeit über die negativen Folgen des kommerziellen Hundehandels" verpflichtet (§1.6) und einen klaren Trennungsstrich zieht (u.a. §2.3 der Satzung).

Österreich macht es vor

Österreich hat diesem Treiben zumindest teilweise einen Riegel vorgeschoben. Seit Anfang 2008 gilt in Österreich das novellierte Tierschutzgesetz. Neben griffigeren Vorschriften gegen Qualzucht wird auch der Handel mit Hunden neu geregelt. Der Handel mit Hunden im öffentlichen Raum wird sogar verboten. Lediglich für speziell zugelassene Einrichtungen und den Zoofachhandel wird eine Ausnahme gemacht. Diese müssen sich, wie auch die Züchter selbst, zuvor behördlich registrieren lassen. Noch nicht das Gelbe vom Ei, aber immerhin ein Schritt in die richtige Richtung.

Montag, 11. Mai 2009

SOS DOG: The Purebred Dog Hobby Re-examined

In den angloamerikanischen Staaten scheint eine (selbst-)kritische Besinnung in der Zucht von Rassehunden an Fahrt zu gewinnen. Mitte 2008 sorgte die BBC-Dokumentation "Pedigree Dogs exposed" für eine schlagartige Beleuchtung des Themas. Der TV-Bericht führte zur 180°-Wende des "The Kennel Clubs". Heute ergreift der Kennel Club erstmals wirkungsvolle Maßnahmen im Sinne der Gesundheit der von ihm betreuten Rassehunde.

Sämtliche seiner über 200 Rassestandards werden unter dem Aspekt "Fit for Function" überprüft, kein Zuchtmerkmal soll die Hunde mehr am freien Atmen, Laufen, Sehen hindern. Die Inzucht wird geächtet, das Töten gesunder Welpen, etwa wegen der Fellfarbe oder -Ausrichtung, verboten.




Die langjährigen Züchter von Riesenschnauzern, Johan und Edith Gallant aus den USA, werfen ein gleiches Schlaglicht. Ohne zu moralisieren legen sie die Finger in die Wunde und fragen: Haben wir in den Hundert Jahren der Rassehundezucht wirklich an die Hunde gedacht?

Sie weisen dann konkret nach, dass in der Zucht die Bedürfnisse der Hunde fast durchgängig missachtet wurden und werden und eher zweifelhaften menschlichen Bedürfnissen geopfert werden. Menschliche Moden, Eitelkeiten, Geltungs- und Selbstdarstellungsbedürfnisse haben den entscheidenden Einfluß bei der Zucht unserer heutigen Rassehunde und nicht das Interesse an den Hunden selbst.

Sie benennen sieben Hauptsünden des modernen Hundewesens:

  1. Gründerpopulationen, fortgesetzte Inzucht, Championzucht mit wenigen Rüden.
  2. Erzwungene künstliche Verpaarung.
  3. Das Recht auf natürliche Geburt wird verwehrt.
  4. Die Erbentwicklungsstufen werden missachtet.
  5. Die Bedeutung der sozialen Gruppe wird ignoriert.
  6. Modische Kosmetik.
  7. Die Show muss weitergehen.

Die Gallants fordern schließlich eine grundlegende Wende in der Zucht. Sie berichten von den Dorfhunden, die sie im südlichen Afrika kennenlernten, den "AfriCanis", dessen Wesen, Robustheit und Intelligenz sie begeistert.

Ein sehr lesenswertes, spannendes Buch, zur Zeit leider nur in US-Englisch.

Donnerstag, 30. April 2009

30.000 Jahre alter Hundeschädel von Goyet

Im Oktober 2008 berichtet ein belgisches Archäologen-Team vom Königlich Belgischen Institut für Naturwissenschaften um Mietje Germonpré von einem prähistorischen Hundeschädel, der in der Höhle von Goyet in Belgien, oberhalb der Maas gelegen, gefunden wurde. Nach den Untersuchungen der belgischen Archäologen sei es das weltweit älteste bekannte Fossil eines Hundes.

Der Vierbeiner lebte vor rund 31.700 Jahren und habe etwa wie ein großer, heutiger Husky ausgesehen. Der relativ komplett erhaltene Schädel sei als Hundeschädel und nicht als der eines Wolfes anzusehen. "Die paläolithischen Hunde hatten breitere und kürzere Schnauzen und verhältnismäßig breitere Gehirnkapseln als fossile und moderne Wölfe." so Germonpré nach umfangreichen Vergleichen.

(c) Royal Belgian Institute of Natural Sciences - mit freundlicher Genehmigung von Mietje Germonpré

Dieser Fund ist eine Sensation, sind doch die ältesten Fossilien von Hunden in unserer Region bisher wesentlich jüngeren Datums.

Archäologische Nachweise von Hunden

Etwa 12.000 Jahre alt sind die lange Zeit ältesten Nachweise der Archäologie von Hunden in unserer Region. Auf dieses Alter wird das Doppelgrab der späten Cro-Magnon-Menschen in Oberkassel nahe Bonn am Rhein datiert. Hier fand man Reste eines Hundeskelettes, das ebenfalls im Grab dieser Menschen lag. Der gut erhaltene Unterkiefer des Skelettes weist das Fehlen von zwei Vorbackenzähnen auf. Diese Anomalie wurde bislang nur bei Hunden, nicht aber bei Wildcaniden wie dem Wolf gesehen. Wir können daher von einem Hund sprechen. Ähnliche Nachweise kennen wir aus der Kniegrotte bei Döbritz in Thüringen und aus der Gnirshöhle bei Engen-Bittelbrunn in Baden-Württemberg.

Auch in anderen Regionen der Erde belegen Funde die Hundehaltung schon vor mehr als 10.000 Jahren. Fossilien aus der 13.000 Jahre alten Freilandstation Mezin in der Ukraine, der Unterkieferfund aus der Palegawra-Höhle im Irak und ähnlich alte Grabbeigaben bei Ein Mallaha in Israel sind weitere frühe Zeugnisse der Hundehaltung. Dort fanden Forscher das Grab einer Frau, die vor etwa 12.000 Jahren bestattet worden war. Außergewöhnlich an diesem Grab ist die einzigartige Grabbeigabe. Mit ihr wurde ein 3 bis 5 Monate alter Welpe bestattet. Ungewöhnlich ist auch die Geste der Toten; sie hatte die Hand auf den toten Körper des Welpen gelegt. Dies legt nahe, dass schon zur damaligen Zeit die starke und innige Bindung zwischen Mensch und Hund anerkannt und geschätzt wurde. Die Funde in Grabstätten der Menschen belegen auch, dass sich der Hund vor weit mehr als 10.000 Jahren bereits ein so hohes Ansehen bei unseren Vorfahren erarbeitet hatte, dass er sogar seinen Platz in der letzten Ruhestätte der Menschen fand.





Genetische Nachweise von Hunden

Auch die Untersuchungen der Genetiker weisen auf ein Alter unserer Hunde von weit mehr als 20.000 Jahren hin.
Im Jahr 1997 wurde in der renommierten Zeitschrift "Science" eine umfassende DNA-Analyse eines Forscherteams um Vilà, Savolainen, Lundeberg, Wayne veröffentlicht. Untersucht wurden Gewebeproben von 162 Grauwölfen aus verschiedenen Erdteilen, von 140 Haushunden aus 67 Rassen sowie Proben von Kojoten und Schakalen. Anhand der Kraftwerke in den Zellen, Mitochondrien, wurde die Verwandtschaft bestimmt sowie der Zeitpunkt der Trennung der Arten Wolf, Schakal, Kojote und Hund voneinander. Die mitochondriale DNA, mtDNA, sind sich nur über die mütterliche Linie vererbende spezielle Erbinformation der Zell-Kraftwerke, die sich über lange Jahre nur sehr wenig verändern und dabei typische, individuelle Merkmale zeigen. So kann man die Verwandtschaftsbeziehungen der mütterlichen Linie auch über sehr lange Zeiträume verfolgen. Die Analyse brachte eine klares und eindeutiges Ergebnis. Der Hund stammt vom Wolf ab und zwar nur von diesem. Die Forscher bestimmten auch den Zeitpunkt der Trennung von Wolf und Hund auf vor 135.000 Jahren.

Im Jahr 2002 veröffentlichte der schwedische Molekularbiologe Peter Savolainen zusammen mit chinesischen Partnern in der Zeitschrift "Sience" eine weitere Untersuchung, die Auskunft über das Alter und die Herkunft der Hunde geben sollte. Hierzu wurden die Daten von 654 Hunden in Europa, Asien, Afrika und Amerika in Vergleich mit denen von 38 Wölfen gesetzt. Man verglich wieder die DNA der Mitochondirien im Erbgut der Hunde mit denen der Wölfe. Hier wurde als Region der ersten Abspaltung des Hundes vom Wolf Nordost-Asien bestimmt. In dieser Untersuchung wurde der Zeitpunkt der Abspaltung auf zwischen etwa vor 15.000 bis 40.000 Jahre geschätzt. Jennifer Leonhard kam mit ihrem Team auf der Spur der ersten Hunde in Amerika, ebenfalls im Jahr 2002, auf ein Zeitfenster von vor 19.000 bis 26.000 Jahren.

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Aus der Zusammenfassung des Teams um Germonpré:

"The fossil large canid from Goyet (Belgium), dated at c. 31,700 BP is clearly different from the recent wolves, resembling most closely the prehistoric dogs. Thus it is identified as a Palaeolithic dog, suggesting that dog domestication had already started during the Aurignacian."

Dienstag, 28. April 2009

VDH-Club gegen Kennel-Club

Der britische "The Kennel Club" (KC) leitete im Oktober 2008, wie berichtet, eine sensationelle Wende hin zu mehr Gesundheit in der Zucht der Rassehunde ein. Künftig solle die Gesundheit der Hunde an erster Stelle stehen. Sämtliche der über 200 vom KC verwalteten Rassestandards sollen einer Revision im Sinne, freies Atmen, Bewegen, Sehen unterzogen werden.
Auch für den English Bulldog wurde ein neuer Interims Standard als Vorschlag vorgelegt. Wir haben an anderer Stelle bereits nachgewiesen, dass durch den neuen Standard nun lediglich den gröbsten Auswüchsen der Überzüchtung und Qualzucht die Rote Karte gezeigt wird - im Interesse des Wohls der Hunde sehr zu begrüßen.


Wie fast zu erwarten war, erhob sich sofort ein lautes Gezetere unter den Bulldog-Züchtern. Ohne ein einziges inhaltliches Argument vorzubringen, wird der Vorschlag des KC von der Mehrheit rundweg abgelehnt. Der Untergang des English Bulldogs wird heraufbeschworen. Es wird einfach frech behauptet, der heutige Bulldog sei gesund. Eine Petition gegen den KC wird in Umlauf gebracht. Welche Ignoranz und Verachtung gegenüber der Gesundheit dieser wunderbaren Hunde spricht hieraus!

VDH-Club gegen Änderung des Standards zu mehr Gesundheit


Leider stößt auch der VDH-Club ACEB ins gleiche Horn. Zunächst beschwor man sogar öffentlich auf der Homepage das Ende des angeblich so geliebten Bulldogs. Nach Protesten von Hundefreunden wurde dieser Aufruf aus dem Netz genommen.


(Screenshot von der Homepage des ACEB 16.01.2009, 13h - www.aceb-ev.de)



Aber leider scheint dies nur eine oberflächliche Korrektur zu sein. Zur Europasieger-Ausstellung des VDH am 1.-3. Mai 2009 in Dortmund wird die Engländerin Carol Newman, erklärte Gegnerin des neuen Kurses, zur Ausstellungsrichterin berufen.
Ein Affront gegen die Bestrebungen des KC und aller Hundefreunde zur Gesundung der Rasse. Gerade die Richter auf den Ausstellungen haben einen wesentlichen Einfluß auf die Zucht und gerade hier und gerade jetzt sollten Leute engagiert werden, die die Gesundheit der Tiere an erste Stelle setzen.

Es ist aber auch bemerkenswert, dass der VDH einem solchen Treiben weiterhin Raum lässt.

Sonntag, 15. Februar 2009

Schäferhund, wo trabst du hin ?

Ergänzung 27.03.2008: Just an dem Tag der Ausstrahlung des ersten kritischen Berichtes zur Hundezucht erhielt der Schäferhundverein RSV2000 e.V. die vorläufige Mitgliedschaft im VDH (FCI).
Der RSV ist aus Schäferhundfreunden und -Züchtern hervorgegangen, die den "Platzhirsch" SV aus Protest gegen dessen gesundheitliche Vernächlässung des DSH verlassen hatten. Der RSV gibt Hoffnung auf eine Gesundung des DSH.
Herzlichen Glückwunsch an den RSV!


Aktueller Programmhinweis: +++ Sendung im SWR am Mittwoch, 25.03.2009, 20.15 bis 21.00 Uhr +++ Früher war er Hirtenhund - Und Heute? +++ Pflegefall Schäferhund? - Vom Ende einer deutschen Legende +++ (Danke für den Hinweis an Jan)

Schäferhundfreund Jan Demeyere hat im Januar eine weitere Studie zum Thema Deutscher Schäferhund veröffentlicht. Es geht um das Thema der abfallenden Rückenlinie und den Zusammenhang zum Problem der kaputten Hüften durch HD.

Die deutsche Schäferhund-Lobby des Schäferhund Verein (SV) propagiert seit Mitte der 70er Jahre eine abfallende, leicht gewölbte Rückenlinie als Ideal. Freilich gilt das nur für die Schaulinien. Diese Rückenlinie solle typisch sein für den Traber, den der DSH unter den Rassehunden darstellen soll.

Wenn wir uns aber diese Rückenlinie vor Augen führen, so erkennt selbst der Laie auf einen Blick, dass dies weder etwas mit Traben noch mit natürlichen Bewegungsabläufen zu tun hat.

Des Kaisers neue Kleider!

Man fühlt sich an das Märchen von Hans Christian Andersen erinnert und könnte das Ganze mit einem Kopfschütteln abhaken. Wenn nur dieser menschliche Irrsinn nicht so sehr mit dem Leiden der Hunde verbunden wäre. Ein "Karpfenrücken" oder "Fließheck", wie es die Schäferhund-"Liebhaber" des SV so toll finden, gibt es in der Natur nicht. Auch unter keiner einzigen Gebrauchshunderasse. Zudem sind die bemitleidenswerten SV-Schauhunde auch noch schwerer geworden. Jan Demeyere dokumentiert dies unter anderem anhand der Silouetten.



Auch der Grau-Wolf, der Prototyp des Trabers unter den Kaniden, hat eine exakt gerade Rückenlinie und ein eher leichtes Gebäude. Das exakte Gegenteil der SV-Schauhunde.



Wir wollen hier einige Dokumentationen zum Thema verlinken:

Die Philosophie des Schäferhundverein RSV2000 hat dagegen einen sehr begrüssenswerten Tenor:

Die Erhaltung des Deutschen Schäferhundes und seiner genetischen Ressourcen als Gebrauchshund gehört zur Pflege des Kulturgutes. Ziel des Schäferhundverein RSV2000 e.V. ist daher die Zucht eines gesunden, gebrauchstüchtigen Deutschen Schäferhundes.

Schäferhundzucht ist Gebrauchshundzucht, muß immer Gebrauchshundzucht bleiben, sonst ist sie keine Schäferhundzucht mehr!

(Zitat von Rittmeister von Stefanitz, Begründer der Rasse des Deutschen Schäferhundes)
 
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